Weihnachtskonzert der Chorgemeinschaft Schnaittach

Am frühen Abend des letzten Sonntags im Jahr füllte sich die Pfarrkirche St. Kunigund für das Weihnachtskonzert der Chorgemeinschaft Schnaittach. Zur Bereicherung des Konzertes mit weihnachtlichen Gesängen und Melodien hat der Gesangverein Egloffstein und ein Flötenensemble beigetragen. Die beiden Chöre wurden von Wolfgang Junga geleitet.

Birgit Bauer die Vorsitzende der Chorgemeinschaft Schnaittach lud ein, den weihnachtlichen Klangerlebnissen zu lauschen und die Festtage ausklingen zu lassen. Pater Ashok A. Mathew wünschte den Gästen in der Pfarrkirche das Licht der Weihnachtszeit zu spüren. 

Den Auftakt boten die Männer der beiden Chöre mit dem mittelalterlichen Weihnachtslied “Sys willekommen heire krest“. Es verschaffte bereits zur Eröffnung ein gewissermaßen eigenes sprachlich akustisches Hörerlebnis, wobei der anschließende Kanon „Nun sei uns willkommen Herre Christ“ den Sprung in unsere heutige Sprechweise vermittelte. Vertraut waren die Klänge der darauffolgenden Weihnachtslieder „Maria durch ein Dornwald ging“ und „Es ist ein Ros entsprungen“. Von dem Flötenquartett erklang nun „Where shall we go“ aus Sören Siegs „African Christmas“ als eigener Beitrag. 
Den traditionellen Weihnachtsliedern „Puer natus in Bethlehem“ aus dem 18. Jahrhundert und das französische Volkslied „Dort zwischen Ochs und Eselein“ folgte ein Arrangement von „Ich steh an deiner Krippe hier“ aus der Feder von Johann Sebastian Bach. „Sheep may savely graze“ ebenfalls von Bach jedoch in einem Arrangement von Tennent intonierte darauf die Flötengruppe. 

Nach dem scherzenden Lied Lorenz Maierhofers „Engel gucken schon ums Eck“ und seinem „Winter-Largo“ nach Motiven aus Antonio Vivaldis „Winter“ ließ die Chorgemeinschaft das böhmische Weihnachtslied „Kommet ihr Hirten“ erklingen. Hier verschaffte Wolfgang Junga den Konzertbesuchern das seltene Klangerlebnis mit seinem böhmischen Dudelsack. An anderer Stelle begleitete er den Chorgesang mit seiner Drehleier.
Vivaldis „Andante cantabile“ vorgetragen durch die Flötengruppe leitete über zu den stimmgewaltig dargebotenen Beiträgen des Gesangvereins Egloffstein. 
So erklangen „Hört den Glockenklang“ von Bond/Hager, das bekannte „Weißer Winterwald“ von Smith/Schwielow und Bernhard im Satz von Sweinfeld sowie „Wieder naht der heilige Stern“ von Maierhofer. 

Zum Abschluss des Abends sangen die beiden Chöre „Heilige Nacht“ von Johann Friedrich Reichardt, und den von Wolfgang Junge geschaffenen Kanon „Friede sei auf dieser Erde“ und gemäß Psalm 24 Vers7-10 „Machet die Tore weit“.

Den Schlusspunkt setzten Flötengruppe, Gesangverein Egloffstein und Chorgemeinschaft Schnaittach gemeinsam mit den Konzertbesuchern in der gut gefüllten Pfarrkirche St. Kunigund und sangen die bekannte Komposition von Georg Friedrich Händel: „Tochter Zion“. 

Bei dem anschließenden Umtrunk vor der Kirche mischten sich in das Lob durch das Publikum auch anerkennende Wort des Vorsitzenden Heinrich Bodendörfer vom Sängerkreises Hersbruck.

* Foto und Text von der Chorgemeinschaft Schnaittach *


Waldlermesse in der Albanuskirche in Reichenschwand

Auf einen ganz besonderen Musikgenuss durften sich die Besucher der Reichenschwander Albanuskirche freuen: Gemeinsam mit der Instrumentalgruppe Kauderwelsch brachte die Sängervereinigung Reichenschwand die Waldlermesse zur Aufführung. Die verbindenden Worte zwischen den Liedbeiträgen sprach Pfarrerin Johanna Redding. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Karola Klinger-Summerer erklang das aus überliefertem Liedgut des Bayerischen Waldes entstandene Werk in konzertanter Form. Die alten Weisen sind geprägt vom einfachen, oft harten Leben im Bayerischen Wald, aber auch von der Nähe zur Natur, von Gottvertrauen und Dankbarkeit. Peter Weller, Vorsitzender der Sängervereinigung Reichenschwand, zeigte sich sehr erfreut darüber, dass man mit der Aufführung der Messe eine alte Tradition in der Region wieder aufleben lassen konnte. Jahrelang hatte man als Unterstützung des befreundeten Hersbrucker Männerchors regelmäßig mit der Aufführung der Waldlermesse auf die Weihnachtszeit eingestimmt, zuletzt jedoch im Jahr 2019. Das begeisterte Publikum bedankte sich mit anhaltendem Applaus. Die Aufführung bildete gleichzeitig den stimmigen Abschluss der zahlreichen Feierlichkeiten anlässlich des 800-jährigen Jubiläums der Gemeinde Reichenschwand.

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 27. Dezember 2025 Text und Bild: Monika Gniffke *


Weihnachtskonzert der Chöre in VORRA

Am dritten Advent fanden sich zahlreiche Vorraer Bürger in der Turnhalle der Grundschule ein, um gemeinsam ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert zu erleben. Veranstaltet wurde der Abend von mehreren Chören, die das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm auf die bevorstehenden Festtage einstimmten.

Beteiligt waren der Gesangverein Eintracht Vorra unter der Leitung von Sonja Durst, der Männergesangverein Sängerbund Vorra sowie der Männergesangverein 1862 Hohenstadt sowie der Posaunenchor Vorra, dirigiert von Wolfgang Pöhner. Für besondere musikalische Akzente sorgte Marina Rischan an der Zither, begleitet von Hans Brunner an der Gitarre. Die Moderation des Abends übernahm Pfarrer i. R. Peter Hauenstein, der neben dem ehemaligen Vorraer Pfarrer Meier auch Bürgermeister Müller und Bürgermeister Seitz aus Velden begrüßen konnte.

Das Konzert begann mit einer feierlichen Pastorale des Posaunenchores, die den Saal in eine festliche Stimmung versetzte. Eindringlich und berührend erklang das erste Stück, gefolgt von klassischen Weihnachtsliedern und schwungvollen Interpretationen wie „Go tell it on the Mountains“, die das Publikum mitrissen. Ein Programmpunkt, der besonders hervorstach, war der alpenländische Block.

Hier kamen Stücke zur Aufführung, die durch ihre Schlichtheit und Tiefe beeindruckten. Der Andachtsjodler des Gesangvereins Eintracht, begleitet von Marina Rischan an der Zither und Hans Brunner an der Gitarre, sorgte für einen geradezu meditativen Moment im Verlauf des Konzerts. Auch das Lied „Am Abend spät im Stol“ fügte sich harmonisch in diesen Teil des Abends ein. Marina Rischan setzte mit ihren Zithersoli weitere musikalische Höhepunkte und verzauberte die Zuhörer mit ihrem Spiel.

Neben den alpenländischen Klängen begeisterten die Männergesangvereine mit eindrucksvoll vorgetragenen Stücken wie „Und unserer lieben Frauen“ und „Hoch tut euch auf“. Die Sänger überzeugten mit klaren Stimmen und präziser Intonation. Auch weitere Stücke wie „Freut euch ihr Hirten“ und „Es waren Hirten zu Bethlehem“ zeigten die harmonische Stimmführung des Chores.

Der Gesangverein Eintracht präsentierte sich mit kontemplativen und stimmungsvollen Liedern wie „Im bitterkalten Winter“ und „Im Stall der Krippen“, die durch ihre ruhige und eindrucksvolle Darbietung das Publikum in ihren Bann zogen.

Peter Hauenstein führte mit einfühlsamen Worten durch das Programm und regte mit kleinen Texten und Gedichten zum Nachdenken über den „Weg nach Innen“ in der Adventszeit an. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus. Peter Stief vom Männergesangverein überreichte Chorleitern und Solisten eine handgefertigte Christbaumkugel zum Dank für den gelungenen Konzertabend. Ein weiteres Dankeschön ging an Matthias Meier für die stimmungsvolle Beleuchtung in der Turnhalle.

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 17. Dezember 2025 Text und Bilder Renate Scharrer *


Ein Abend voller fränkischer Herzlichkeit

Schon beim Betreten der St.-Paul-Kirche am zweiten Advent lag ein besonderer Zauber in der Luft: Die Chorgemeinschaft Schwaig hatte eingeladen – und viele waren gekommen, um gemeinsam mit den First Ladies in die adventliche Stimmung einzutauchen. Von Beginn an durchzog der fränkische Dialekt den gesamten Abend wie ein vertrauter roter Faden, gesprochen, gesungen und mit spürbarer Heimatverbundenheit vorgetragen.
Die musikalische Leiterin des Chors Susanne Wittekind, die an diesem Abend gleich mehrere Rollen übernahm, hatte ein Programm vorbereitet, das die Vielfalt fränkischer Advents- und Volksmusik eindrucksvoll zeigte. Ob der fröhlich-derbe Zuruf im „Läiber Brouder, gäih a mit mir“, das geheimnisvolle Schimmern von „Do drauß’n in der Nocht“ oder die feine Wärme von
„Es mog ned finsta wer’n“ – jedes Lied erzählte seine eigene Geschichte. Unter der Klavierbegleitung von Susanne Wittekind entfaltete der Chor eine Klangwelt, die den Kirchenraum in eine beruhigende, beinahe märchenhafte Atmosphäre verwandelte. Erstmals hatte sich der Chor an ein solches traditionelles Repertoire aus Dreigesängen und Volkswaisen herangewagt und die Ausdrucksstärke und Schönheit dieser Musik gefühlvoll eingefangen.
Zwischen den musikalischen Beiträgen wurde das Publikum von der Chorleiterin selbst mit humorvollen und nachdenklichen fränkischen Texten durch den Abend geführt. Was wohl Erwachsene auf ihren Wunschzettel schreiben mögen, oder wie die Weihnachtsgeschichte klingen würde, wenn Lukas aus Nürnberg gekommen wäre – Susanne Wittekind hatte auf diese Fragen eine Antwort parat.
Viele Zuhörer wurden sichtlich bewegt, als Ulrike Wässerle mit ihrem klaren und warmen Solosopran Lieder wie „Josef, lieber Josef mein“ und „Maria sitzt am Rosenhag“ erklingen ließ. Hier wurde der Zauber des Abends für manchen besonders greifbar – leise Tränen und stille Rührung blieben nicht aus.
Ein besonderes Flair brachte Marco Dick ein, der mit Akkordeon und Steirischer Harmonika mehrere Facetten der alpenländischen Musik darbot. Mal wehmütig und zart in „A stade Weis“, mal mitreißend und temperamentvoll im „Vierteljahrhundert Dreiviertler“ – immer aber mit einer spürbaren Freude am Musizieren, die sich unmittelbar auf das Publikum übertrug.
Gleich zu Beginn und auch am Ende des Konzerts sang die Gemeinde gemeinsam mit dem Chor und ließ dadurch die Kirche in einen großen, getragenen Gesamtklang eintauchen. Nach langen Standing Ovations verabschiedeten sich die First Ladies schließlich mit einer zweiten Zugabe – einem fränkischen „Geht jetzt ham, ihr lieb’n Leud“, liebevoll angelehnt an
„Love me tender“ – und sendeten alle beschwingt in den Adventsabend hinaus.

 

* Text: Anke Gülpers und Bild: CGS (Chorgemeinschaft Schwaig) *


Fulminanter Chorklang in Stadtkirche

Rund 60 stimmgewaltige Sängerinnen und Sänger des Dehnberger Hof Chores sowie 20 talentierte Instrumentalistinnen und Instrumentalisten ließen die Luft der Stadtkirche Hersbruck mit den beeindruckenden Klängen von Georg Friedrich Händels meisterhaftem Oratorium „Messiah“ erklingen. Unter der engagierten und inspirierenden Leitung von Jeanne Vogt wurde ein unvergessliches Musikerlebnis geboten, das die über 300 Zuhörerinnen und Zuhörer über zwei Stunden lang in den Bann zog.

Das Publikum tauchte ein in die musikalische Welt des „Messiah“, in der alle Beteiligten die anspruchsvollen Partien mit bemerkenswertem Können und großer Hingabe meisterten. Zarte, sanfte Töne und rasante, virtuose Passagen erschufen ein Kaleidoskop der Emotionen der biblischen Geschichte und nahmen die Zuhörenden auf diesem bewegenden Weg mit. Den ersten Konzertteil krönte das majestätische und mitreißende „Halleluja“, das traditionell vom Publikum respektvoll im Stehen gefeiert wurde und eine Atmosphäre voller Ehrfurcht und Freude schuf. Das Kammerorchester Pegnitztal begeisterte nicht nur in den Instrumentalstücken, sondern auch in den Begleitungen der Chor- und Solopartien. Egal ob verträumt leise, tänzerisch leicht oder pompös kraftvoll – das Orchester fand stets den richtigen Ton.

Die Solisten Sophie-Magdalena Reuter, Nicole Glamsch, Maximilian Vogt und Oliver Pürckhauer wussten ebenso zu überzeugen. Sie wechselten zwischen engelsgleichen, sanften Klängen, den tiefempfundenen Momenten des Leids Maria und Jesus sowie der hoffnungsvollen Botschaft der Auferstehung. Der Dehnberger Hof Chor offenbarte erneut, dass ein großer Chor nicht nur mit starker Präsenz und Ausdruckskraft aufwartet, sondern auch die leisen und feinfühligen Momente mit beeindruckender Zartheit gestalten kann.

Jeanne Vogt führte alle Mitwirkenden mit großer Klarheit, Gelassenheit und wohltuender Ruhe durch das Programm. Dadurch wurde dem Publikum ein Musikerlebnis auf höchstem Niveau ermöglicht, das mit tosendem Applaus und Standing Ovations honoriert wurde.

 

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 5. November 2025 Text: Edith Link und Bild: Regine Rieß *


Stimmbildungsseminar mit Anna Maria Schuller

Am 8. November fand das ausgebuchte Stimmbildungsseminar vom Sängerkreis Hersbruck statt. Mit über 50 Teilnehmenden kam eine schwungvolle, heterogene Gruppe von SängerInnen und Chorleitenden zusammen. Die Dozentin Anna Maria Schuller begann mit einem ausführlichen Aufwärmen von Körper und Stütze, bevor Atmung und Stimme trainiert wurden. Es war humorvoll und vergnüglich und die Gruppe zeigte durchwegs vollen Einsatz - auch bei neuen, ungewöhnlicheren Klängen. Beim Singen wurde differenziert zwischen Stimmhygiene und Stimmgesundheit - Beides Voraussetzung fürs Singen bis ins hohe Alter - sowie Stimmfitness, d.h. ein großer Tonumfang mit Tragkraft in verschiedenen Registern und Dynamiken. Nach Gesangsübungen und Etüden wurde das Erlernte verschiedenen Genres zugeordnet. Dabei wurde auch aufs „Zusammenklingen“ innerhalb der Gruppe geachtet. Abgerundet wurde das Ganze mit kurzen, bekannten Liedzitaten (z.B. von den Beatles) und mehrstimmige Arrangement-Abschnitten aus Pop, Volkslied und Klassik. Ein kurzweiliger, schöner und stimmstarker Tag, der mit viel positivem Feedback endete. Vielen Dank an Heiner Bodendörfer und Elisabeth Hensel für die tolle Organisation!
Die Rückmeldung von einem Teilnehmer auf Instagram: "Dieser Tag hat sich gelohnt! So viele Anregungen. Vielen Dank, Anna Maria“. 


Klangspuren

Gute Resonanz fand das Konzert „Klangspuren“ der Chorgemeinschaft Schnaittach und des Flötenensembles Flauti Vivendi am Samstagabend in der Pfarrkirche St. Kunigund. Wolfgang Junga oblag die Gesamtleitung des Abends und er selbst moderierte die Beiträge der Flötistinnen Eve Kopp, Nicole Knorr, Susanna Dörfler und Daniela Burmann wie auch des gemischten Chores. So wurde der fast zweistündige Abend für seine Gäste zu einem gesanglichen und instrumentalen Klangerlebnis voller musikalischer Entdeckungen. 

Die „Klangspuren“ gliederten sich in acht Blöcke wie etwa „Besinnung und Zuversicht“, „Traumwege“, „Musik und Freude“ oder „Klang ohne Worte“. Eröffnet wurde das Konzert mit einer Begrüßung durch die Vorsitzende Birgit Bauer und Jungas Moderation durch Flauti Vivendi mit dem „Einzug der Königin von Saba“ von Georg Friedrich Händel.  Danach traten die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Schnaittach an die Stufen zum Altar und brachten die Hits „My Way“ und „I will follow him“ zu Gehör. Diesen ersten Block rundete das Flötenensemble mit der Melodie „Where shall we go“ aus Sören Siegs „African Christmas“ ab.
Als „Klingende Worte“ erklangen darauf die bekannten Volkslieder „In dem Schneegebirge“, „Im schönsten Wiesengrunde“, „Es klappert die Mühle“ und „Bund sind schon die Wälder“ in vierstimmig gesetzten Arrangements von Wolfgang Junga.  
Mit Giovanni Gabrielis „Canzon seconda a quattro“ leitete ein grandioses Intermezzo über zu den „Traumwegen“, die den Abba-Song „I have a dream“ mit dem Volkslied „Ich hört ein Sichelein rauschen“   und Paul Simons „Sound of silence“ verbanden. Als Komponist und Texter zeichnete Wolfgang Junga verantwortlich bei dem Lied „Frieden (in den Sprachen der Welt)“. Und im Anschluss daran präsentierte sich der bekannte Musiker als stimmgewaltiger Sänger. „Nordisch, aber nicht zu herb“ kündigte das Konzertprogramm drei kurze Lieder an. Er erfreute die Konzertbesucher mit den deutschen Versionen „Wer kann segeln ohne Wind“ aus Schweden, „Über den Berg ist mein Liebster gezogen“ aus Finnland und dem Rabenlied „Krummavisur“ aus Island. 
Von Chorleiter Junga zu einem Medley „zusammengeschnürt“ waren schließlich der durch Marika Röck Evergreen „Ich brauche keine Millionen“ mit Joy Flemings „Ein Lied kann eine Brücke sein“, mit dem Abba-Hit „Danke für die Lieder“ (Thank you for the music) und „Music was my first love“ von John Miles“. 
Viel Schwung zeigte „Froher Sinn“, ein weiteres Produkt aus der musikalischen Werkstatt für Arrangements, Kompositionen und Texte von Wolfgang Junga, bevor der Pachelbel-Kanon vorgetragen von Flauti Vivendi und Rossinis „Wilhelm Tell“ den Schlussakkord für das Konzert der Chorgemeinschaft Schnaittach setzte. Zum Ausklang sangen Chor und Konzertbesucher gemeinsam das Volkslied „Kein schöner Land“. Mit ihren Spenden für die Chorarbeit des Gesangvereins hinterließen die Konzertbesucher ihr Gefallen, ihren Dank und ihre „Klangspuren“.

* Text: Karl Schwemmer und Bild: Elisabeth Hensel *


Er gab den Ton an: Konzert für den verstorbenen Chorleiter Günther Kuhn

Er war Vater, Freund und ab 2020 Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Leinburg. Doch im Herzen war Günther Kuhn vor allem eines: Chorleiter. Bereits mit 14 Jahren trat er dem Gesangverein Sängerliebe Weißenbrunn bei und blieb der Musik ein Leben lang treu. Über Jahrzehnte leitete er nicht nur diesen Chor, sondern gleich mehrere Ensembles in der Region.

Gut zwei Jahre nach seinem plötzlichen Tod - da war er noch keine 70 Jahre alt - haben jene, die ihn kannten und mit ihm zusammenarbeiteten, ihm noch einmal ihre Stimme geschenkt. In der Bürgerhalle Schwarzenbruck fand am Samstag ein Benefizkonzert der Sängergruppe Schwarzachtal zu seinen Ehren statt.

„Das war die gesungene Liebeserklärung an Weißenbrunn. Und der Günther Kuhn schaut von oben zu und freut sich“, würdigte Landrat Armin Kroder in seinem Grußwort die Darbietung des Gesangvereins Weißenbrunn - jenes Chors, den Kuhn viele Jahre lang leitete.

Die Worte bildeten eine gelungene Überleitung zu einem Reigen von Auftritten, mit denen insgesamt neun Chöre dem beliebten Chorleiter, Musiker und ehemaligen Zweiten Bürgermeister von Leinburg die Ehre erwiesen.

Den Auftakt machte zuvor der feierliche „Prince of Denmark’s March“, gespielt auf zwei in Franken eher seltenen Instrumenten: Alphörnern. Jürgen Schütz und Thomas Reichel, langjährige musikalische Wegbegleiter Kuhns, erinnerten damit nicht nur an gemeinsame Konzerte, sondern auch an viele heitere Stunden. Mit bayrischen Gstanzln, die Kuhn auf seinem Akkordeon begleitete, hatte man sogar einen Auftritt im Frankenfernsehen.

Auch Werner Leykauf, Vorsitzender der Sängergruppe Schwarzachtal und Organisator des Abends, erinnerte in seiner Laudatio an unzählige Chorreisen und Konzerte. Kuhn habe „ein Leben für die Musik“ geführt, seine Verdienste um den Chorgesang im Landkreis seien kaum aufzuzählen. In weiteren Grußworten würdigten Schwarzenbrucks Bürgermeister Markus Holzammer, Leinburgs Bürgermeister Thomas Kraußer sowie Vertreter der Chöre und des Sängerkreises das Lebenswerk des engagierten Musikers.

Musikalisch bot der Abend eine große Bandbreite: Das Duo Alpsang, der Gesangverein Weißenbrunn, der Männergesangverein Rasch, die Chorifeen Lindelburg, der Männergesangverein Lindelburg gemeinsam mit dem Männergesangverein Schwarzenbach-Dörlbach, der Männergesangverein Germania Leinburg mit dem Männergesangverein Entenberg sowie das Frauenensemble Taktvoll des MGV Gersdorf präsentierten ein abwechslungsreiches Programm.

Für besondere Heiterkeit sorgte das augenzwinkernde Stück „Wir sind die alten Säcke“, dargeboten von den Chören aus Leinburg und Entenberg, und vom Publikum mit langanhaltendem und tosendem Applaus bedacht.
Am Ende eines musikalisch wie emotional sehr bewegenden Abends dürfte sich die Spendenbox zugunsten der BR-Aktion Sternstunden, für die sich Günther Kuhn zu Lebzeiten selbst stets engagiert hatte, ordentlich gefüllt haben. Ein Konzertevent, das seinem Andenken alle Ehre machte - und das ihm, da waren sich alle Beteiligten einig, sicher gefallen hätte.

 

* Der Bote vom 13. Oktober 2025 Text: Christian Janssen und Mario Landauer und Bilder: Werner Leykauf *

Sängerliebe Weißenbrunn
Sängerliebe Weißenbrunn
Frauenensemble TAKTvoll
Frauenensemble TAKTvoll
MGV Germania Leinburg / MGV Sängerlust Entenberg
MGV Germania Leinburg / MGV Sängerlust Entenberg
MGV Lindelburg / MGV "Eintracht" Schwarzwnbach-Dörlbach
MGV Lindelburg / MGV "Eintracht" Schwarzwnbach-Dörlbach
Chorifeen Lindelburg
Chorifeen Lindelburg
MGV Liederkranz Rasch
MGV Liederkranz Rasch

10 Jahre Frauenchor in Oberferrieden

Ein ganz besonderes Jubiläum stand am 06. September im Veranstaltungskalender: Der MGV Oberferrieden feierte das zehnjährige Bestehen des Frauenchors. Veranstaltungsort war das Feuerwehrhaus Ober-/Unterferrieden. Dank kreativer Dekoration strahlte es eine einladende und gemütlicher Atmosphäre aus, so dass sich die Gäste rundum wohlfühlen konnten. 
Viele fleißige Hände hatten dafür gesorgt, dass das Fest reibungslos über die Bühne gehen konnte. Das Organisationsteam hatte im Vorfeld alles akribisch geplant und beschafft. Beim Auf- und Abbau und der Bewirtung wurde es von zahlreichen weiteren Helferinnen und Helfern unterstützt. 
Musikalisch gestaltet wurde der Abend vom Frauenchor und vom Männerchor des MGV Oberferrieden sowie vom MGV Unterferrieden. Durch das Programm führten Annette Matschke und Lissy Stade. Die Liedauswahl von Gerhard Pühler, der alle drei Chöre leitet, umfasste natürlich Lieder mit Bezug zum Wein wie zum Beispiel das Wienerlied „Es wird a Wein sein“ oder das „Weinlied“ von Thomas Krause. Anlässlich des Jubiläums hatte sich Renate Schilfarth den Text „Oh wie herrlich ist das Singen, oh wie schön ist es im Chor“ ausgedacht, der bei den Zuhörern großen Anklang fand. Auch das Lied „Kad si bila mala Mare“ in kroatischer Sprache vom MGV Unterferrieden sowie „Brenna tuats guat“ vom Männerchor Oberferrieden begeisterten das Publikum. Zum Abschluss der Chordarbietungen sangen alle drei Chöre gemeinsam „Lasset uns das Leben genießen“ und „Ein Prost mit harmonischem Klange“. Stimmgewaltig, so der Kommentar vieler Besucher. 
Später noch holte Gerhard Pühler sein Akkordeon hervor und die Gäste wurden zum kräftigen Mitsingen aufgefordert. Dies sorgte dafür, dass sich die schon gute Stimmung weiter steigerte und alle Anwesenden viel Spaß hatten. 
Ein herzliches Dankeschön geht an den MGV Unterferrieden für sein Mitwirken und die zahlreichen Besucher, die dieses Jubiläum zu etwas Besonderem gemacht haben. Das Weinfest des Frauenchors des MGV bleibt in Erinnerung als ein gelungener Abend im Zeichen der Gemeinschaft, bei bestem Herbstwetter und mit viel Freude am Miteinander.

* Text und Bild: Sabine Lang *


Eine klangvolle Jagdgesellschaft

MGV Auerbach 1884 e.V. unter der Leitung von Markus Weber veranstaltete am Sonntag, 27. Juli sein traditionelles Sommerkonzert im Foyer der Helmut-Ott-Halle in Auerbach.Der gemischte Chor und Männerchor des
Zu Gast waren diesmal die Jagdhornbläser der Jägerkameradschaft Auerbach und Umgebung unter der Leitung von Markus Toesko. Den Chorgesang verstärkten die choreigenen Pianisten Karl Meier und Jürgen Lindner.

Die Jagdhornbläser stimmten das Publikum mit einer prächtigen Fanfare ein, worauf der Chor mit "Wacht auf, ihr schönen Vögelein" die Anwesenden einlud und musikalisch mitnahm: "Ich geh mit Lust in diesen grünen Wald". Der Männerchor des MGV besang den Zauber "Wie herrlich ist's im Wald"!

Prächtige überlieferte Jagdsignale ertönten daraufhin von den Jagdhornbläsern, die durchaus von einem "Jäger aus Kurpfalz" stammen konnten und die das Publikum kräftig mitsang. Diesen Part beendeten die Jagdhornbläser mit dem "Sächsischen Zapfenstreich".

Nun gingen alle musikalisch "Auf die Jagd", mit der berühmten "Schnellpolka" von Johann Strauss, der in diesem Jahr vor 200 Jahren geboren wurde. Etwas ängstlich war dagegen "Ein Jäger, der längs dem Weiher ging" und der vor einem Hasen davonlief. Die Jagdhornbläser wiederum mit dem Männerchor zusammen riefen "Auf auf, zum fröhlichen Jagen" und schickten anschließend alle mit dem "Hubertusgruß" in die Pause, wo die Hallen- und Badbaugesellschaft wie üblich 
für das leibliche Wohl sorgte.

Nach der Pause ging es durch "einen grasgrünen Wald" zum berühmten "O care selve", o lieber Wald, von Ludwig van Beethoven, das mit der Klavierbegleitung unseres Chorsängers Jürgen Lindner und zauberhaften Chorklängen manche Gänsehaut erzeugte.

Diesen „Jagdteil“ beendeten die Jagdhornbläser mit den Naturklängen "Auerbacher Jägermarsch", der "Echofanfare Alpengruß" und dem "Parforcehorn-Echo".

Nach den Jagd- und Naturliedern wandten sich der gemischte Chor des MGV vier berühmten Liedern der Kultgruppe ABBA zu. Es ist ein Irrglaube, dass diese kunstvollen Lieder leicht seien. Mit Bravour und der beeindruckenden Klavierbegleitung des Sangesbruders Karl Meier swingte sich der Chor von "Mamma Mia" zu "Super Trouper" über "Waterloo" zum Danklied "Thank you for the music". Mit der Erkenntnis "Musik geht zu Herzen", beendeten alle diesen klingenden Abend mit dem Lied "Kein schöner Land in dieser Zeit".

Es war wieder ein Musikgenuss, der zeigt, wie sehr sich die Herzen durch die Musik miteinander verbinden und wie gut es tut, zu singen. Deshalb die herzliche Einladung an alle sangesfreudigen Menschen: Kommt in den Chor, denn es tut gut! Proben sind immer dienstags ab 19.30 Uhr im Saal des Kolpinghauses.

* Text und Bild: Jürgen Lindner *


„Wünsch dir was“ beim Liederfest

Ein straffes Programm hatten die Mitwirkenden beim Liederfest des Gesangverein Liederkranz Alfeld. Aber es klappte, dass alle Vorträge noch vor Einbruch der Dämmerung über die Bühne waren und ein geselliger Abschluss folgte. Veranstaltungen im Freien sind immer mit einem gewissen Risiko behaftet. Aber der Wettergott war auf der Seite der Alfelder für ihr Open Air unter dem Motto „Wünsch dir was“. Chorleiterin Ulrike Bauer führte charmant durch das Programm und war sehr gut vorbereitet. Zu jedem der Stücke konnte sie etwas aus dessen Hintergrund berichten.
Einen Beitrag zum Gelingen des Abends leisteten der MGV Liedertafel 1892 Kainsbach, der Gemischte Chor des MGV 1873 Henfenfeld, der Gemischte Chor des MGV Gersdorf 1869, das Frauenensemble TAKTvoll und der Gesangverein Alfeld 1852 als Gäste.

Der gastgebende Gesangverein Liederkranz Alfeld eröffnete und beendete jeden der beiden Teile des Programmes mit jeweils zwei Stücken. Großartig beim Publikum kam dabei ein Liedwunsch des zweiten Basses an. Bei „For the longest time“ nach Billy Joel ernteten dabei die Brüder Philipp und Lukas Rösel als Solisten sehr viel Beifall. Die Gastchöre traten in den Programmhälften jeweils mit zwei Liedern auf. Eine Ausnahme davon bildeten der MGV Gersdorf und das Frauenensemble
TAKTvoll. Sie waren jeweils in einem Teil mit drei Liedern zu hören. Es waren an diesem Abend viele Wünsche zu vernehmen. Während sich die Frauen des Gesangverein Alfeld wünschten, „Für immer jung“ zu sein, freute sich der Gemischte Chor Henfenfeld schon darüber, dass die Sonne scheint. Ganz unterschiedliche Musikrichtungen waren zu hören, es war aber ganz
viel Deutsch-Rock dabei: „Über sieben Brücken“ ging die Liedertafel Kainsbach. Nach „Fürstenfeld“ verschlug es den Liederkranz Alfeld, die auch verkündeten: „Dein ist mein ganzes Herz“. Die Henfenfelder ließen dazu noch Nenas „Wunder gescheh’n“. In den Bereich der Schlager verschlug es den Gemischten Chor des Gesangverein Alfeld mit „Marmor, Stein und Eisen bricht“. Ein gelungenes Liederfest schloss mit Geschenken für die Chorleiter.

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 23. Juli 2025 Text: Kerstin Rösel und Bilder: Thomas Niebler *

Gesangverein Liederkranz Alfeld
Gesangverein Liederkranz Alfeld
Liedertafel Kainsbach
Liedertafel Kainsbach
Gemischter Chor des MGV 1873 Henfenfeld
Gemischter Chor des MGV 1873 Henfenfeld
Gemischter Chor des MGV Gersdorf 1869
Gemischter Chor des MGV Gersdorf 1869
Frauenensemble TAKTvoll
Frauenensemble TAKTvoll
Gemischter Chor Gesangverein Alfeld 1852
Gemischter Chor Gesangverein Alfeld 1852

120 Jahre MGV Högen: Ein Fest der Freundschaft und der Stimmen

Mit einem stimmungsvollen Festwochenende feierte der Männergesangverein Högen 1905 sein 120-jähriges Bestehen am 24. Mai.  Besonders freute sich der Jubelverein über den Besuch des Männergesangvereins Mariazell. Mit den Sängern aus der Steiermark verbindet den Högener Verein eine jahrzehntelange Freundschaft – ein Zeichen gelebter Chorkultur auch über Grenzen hinweg. 

Bereits mittags traf der steirische Partnerchor in Högen ein und wurde vom Vorsitzenden Hans-Werner Haas begrüßt. Gemeinsam unternahmen die Sänger beider Vereine, mit ihren Angehörigen, eine Wanderung zur Burgruine Lichtenegg – Natur, Gesang und Gemeinschaft standen dabei im Vordergrund. Ein besonderer Dank galt der Familie Rösel aus Lichtenegg, die bei der Wanderung Räumlichkeiten für einen Umtrunk zur Verfügung stellte.
Ab 18 Uhr wurde beim Sternwirt mit weiteren Chören aus der Region gefeiert. Der MGV Haunritz, der Kinderchor „Happy-Heavenly-Högenbachtaler“ aus Haunritz unter der Leitung von Melanie Schmitt sowie der MGV Etzelwang trugen mit Auftritten zur festlichen Atmosphäre bei. Die Vorsitzenden überreichten dem Jubelverein kleine Geschenke. Abgerundet wurde die
Darbietung mit einem gemeinsamen Auftritt aller Männerchöre. Anschließend spielte die Hiengner Hackstock-Musi zusammen mit Musikanten des MGV Mariazell traditionelle und moderne Stücke, bei denen bis in die Nacht kräftig mitgesungen wurde. Der Festabend wurde durch die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste gewürdigt. Landrat Richard Reisinger, der zweite Vorsitzende des Sängerbundes, Kevin Pickel, sowie der Bürgermeister der Gemeinde Weigendorf,
Reiner Pickel, unterstrichen mit ihren Grußworten die Bedeutung des Vereins für das kulturelle Leben in der Region. Schriftführer Dominik Herrmann fasste die Geschichte des Vereins auf unterhaltsame Weise zusammen.
Am Sonntag fand um 10.30 Uhr in der St.-Johannis-Kirche ein Gottesdienst statt, bei dem der MGV Högen und der MGV Mariazell erneut gemeinsam auftraten. Pfarrer Vedder fand in seiner Predigt die richtigen Worte über die verbindende Kraft der Musik, die Menschen seit Generationen zusammenführt, und die Bedeutung und Pflege von Tradition auch für die Zukunft. Der MGV blickt mit Stolz auf 120 Jahre Vereinsgeschichte zurück – auf Konzerte, Gemeinschaft, Höhen und Herausforderungen. Doch vor allem lebt der Verein durch seine Mitglieder, seine Traditionen und seine offenen Türen für neue Stimmen. Das Jubiläum war ein würdiger Anlass, nicht nur zurückzublicken, sondern auch mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen. So haben 2025 auch vier junge, aktive Mitglieder zum Verein gefunden.

 

* Sulzbach-Rosenberger-Zeitung vom 7. Juli 2025 Text und Bilder: René Rausch *

MGV Högen
MGV Högen
MGV Haunritz
MGV Haunritz
Kinderchor „Happy-Heavenly-Högenbachtaler“
Kinderchor „Happy-Heavenly-Högenbachtaler“
MGV Etzelwang
MGV Etzelwang
MGV Mariazell
MGV Mariazell

best of serenade unter den linden

Alleine für den Ausblick in das abendliche Alfeld lohnte sich der Aufstieg zum Naturdenkmal „Vier Linden“ schon. Wenn dann aber auch noch kulturelles Programm im Schatten der Bäume geboten wird, dann erst recht.
Seit 2017 kann der Gesangverein Alfeld 1852  ununterbrochen zur Serenade unter den Linden einladen, ohne wetterbedingt ausweichen zu müssen. Bei herrlichem Wetter begrüßte Vorsitzender Andreas Waigel also auch in diesem Jahr quasi zur „Sommernacht in den Bergen“, wie eingangs vom Männerchor besungen. Unter den Gästen waren neben den teilnehmenden Chören des Männerchores Ehenfeld, der „Chorifeen Lindelburg“ und des Liederkranz Alfeld auch zwei ehemalige Chorleiterinnen des Gesangverein Alfeld 1852: Melanie Imhof und Susanne Pflaumer sowie der Vorsitzende des Sängerkreises Hersbruck, Heinrich Bodendörfer.
Die vorbereiteten Bierzeltgarnituren reichten nicht aus, um die Vielzahl der Gäste aufzunehmen. Auch vom Grill wurde früh gemeldet: „Steaks sind aus!“. Aber die vielen Besucher kamen trotzdem auf ihre Kosten unter dem Motto „Best of Serenade unter den Linden“.
So hatte der Männerchor Ehenfeld, bei dem Roland Nitzbon einmal aushilfsweise für Chorleiterin Saskia Krügelstein eingesprungen war, das Beste aus der Oberpfalz mitgebracht. „Heut ist heut“, „Süße Trauben“,„Glück auf“ und „Grad aus dem Wirtshaus“ erfreuten die Zuhörer. Die Vielfalt des Gastgebers zeigte sich in den Vorträgen der verschiedenen Chöre: Männerchor, Frauenchor, Kinderchorprojekt und gemischter Chor trugen jeweils ihren Teil zum äußerst gelungenen Programm bei. Dem Kinderchor war dabei die Freude an den Stücken, die Chorleiter Roland Nitzbon mit ihnen einstudiert hatte, deutlich anzumerken. Schon sehr professionell intonierten sie „Lieder“, „Wer wenn nicht wir“ und „Wildberry Lillet“. Auch der Männerchor konnte mit „New York, New York“ und „Stets in Treue“ überzeugen. Der Frauenchor vertonte „Für Frauen ist das kein Problem“ ebenso gelungen wie „Lean on me“ und „Royals“.
Auch die „Chorifeen“ aus Lindelburg mit ihrer Chorleiterin Susanne Wittekind begeisterten das Publikum. Sie hatten bekannte Lieder wie „Super Trouper“ oder „Thank you for the Music“, die von Abba bekannt sind, im Gepäck. Abgerundet wurden ihre Beiträge mit „Only Time“, „What a wonderful world“, „Lollipop“ und „Für mich soll’s rote Rosen regnen“.
Die Rosen besang auch der Gesangverein Liederkranz Alfeld mit „Rot sind die Rosen“ mit Aushilfs-Chorleiterin Karin Lehnerer. Abgerundet wurden die beiden Auftritte mit „Nette Begegnung“, „Die alte Linde“ und „Mei Hiatamadl“.
Einen äußerst gelungenen Abschluss bereitete der Gastgeber mit seinem gemischten Chor und „Can’t help falling in Love“ nach Roger Emerson. Danach hieß es noch „Flammen empor“ am Johannifeuer bevor der Abend gemütlich ausklingen konnte.

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 25. Juni 2025 Text: Kerstin Rösel und Bilder: Thomas Niebler *

Gemischter Chor Gesangverein Alfeld
Gemischter Chor Gesangverein Alfeld

Serenade im Grünen

Am Pfingstmontag lockte die Brunnen-Serenade auch heuer wieder viele Gäste auf die Grünfläche am Dorfplatz. Organisator Marco Brunner gelang es ihm auch, nicht nur für Gesang und Unterhaltungsmusik zu sorgen, sondern auch das Wetter nach den vorangegangenen Regentagen umzustimmen. Denn an dem musikalischen Nachmittag fand auch die Sonne Gefallen und beleuchtete mit wärmenden Strahlen das Geschehen. Die prächtigen Laubbäume bildeten mit ihren Kronen ein grünes Dach über den Sitzgelegenheiten an deren westlichem Rand der kunstvolle Oiersingerbrunnen mit seinem Plätschern zur vielstimmigen Geräuschkulisse beitrug.
Marco Brunner, der Organisator der Brunnenserenade, die heuer zum vierten Mal stattfand, war erfreut, dass erstmals der Kirchenchor Kirchenreinbach an der Gestaltung des musikalischen Nachmittags teilnahm. Er würdigte auch die Bereitschaft der jungen Spitzboum, die mit volkstümlicher Musik instrumental die Vorträge auflockerten. Der Gesangverein Etzelwang
unter Leitung von Marco Brunner und der Kirchenchor Kirchenreinbach, dirigiert von Martina Späth, machten mit vierstimmigen Chorsätzen auf die Schönheit der Natur aufmerksam, besangen die Liebe, Heimweh, verbreiteten Zuversicht
und lobten die wundervolle Schöpfung Gottes.
Bürgermeister Roman Berr war voll des Lobes für diese Veranstaltung und äußerte bei seinem Dank an die Organisatoren und Zusammenwirkenden die Hoffnung, dass die Serenade auch in den kommenden Jahren wieder stattfinden werde. Damit die zahlreichen Zuhörer nicht nur musikalisch erfreut wurden, setzte sich ein Helferteam der Hitze und dem Rauch des Kohlegrills
aus, um die Gäste mit Steaks und Bratwürsten zu versorgen. Auch konnte mit einer Auswahl an Getränken der Durst gelöscht werden. Marco Brunner sprach den vielen Besuchern aus dem Herzen, wenn er Bürgermeister Roman Berr dafür dankte, dass diese grüne Oase mitten im Dorf für die Brunnenserenade genutzt werden darf.

 

* Sulzbach-Rosenberger-Zeitung vom 12. Juni 2025 Text und Bild: Leonhard Ehras *

Gesangverein 1876 Etzelwang e. V.
Gesangverein 1876 Etzelwang e. V.

harmonischen Reise durch die Musikgeschichte

In der Sängerhalle Hartmannshof fand das diesjährige Gruppensingen der Sängergruppe Jura statt. Der MGV 1948 Haunritz hatte eingeladen und eröffnete den musikalisch vielfältigen Nachmittag mit dem Lied „Ein Lied zum Gruß aus dem Haunritzer Tal“. Oliver Schmidt, Vorsitzender des MGV Haunritz, begrüßte die Gäste und stellte ein abwechslungsreiches Programm vor, das von sechs Chören, dem Posaunenchor Hartmannshof und Pianist Martin Wahl gestaltet wurde. Den Auftakt machten der MGV Fürnried und der MGV 1948 Haunritz gemeinsam unter Leitung von Jana Müller mit bekannten Schlagern wie „Rot sind
die Rosen“ und „Rote Lippen soll man küssen“. Danach zeigte der MGV Fürnried sein Können mit heimatlichen Melodien. Der MGV 1905 Högen entführte das Publikum unter Gerhart Neubauer mit „Jägerlied“ und „Der trunkene Seemann“ in den Wald und aufs Meer.
Bürgermeister Reiner Pickel bedankte sich bei den Chorleitern und rief zur regelmäßigen Probenarbeit auf, um die Chöre zu stärken. Anschließend trat der Kinderchor Happy Heavenly Hägenbachtaler unter Melanie Schmidt und Corinna Scheller auf. Mit Unterstützung von Pianist Andreas Babel beeindruckte der Nachwuchs das Publikum mit einem anspruchsvollen Programm, das sie gemeinsam mit Männern des MGV Haunritz sowie dem Posaunenchor Hartmannshof abschlossen. Der Posaunenchor Hartmannshof setzte das Programm fort mit dem Seemannslied „What shall we do with the drunken Sailor“. Pianist Martin Wahl sorgte vor der Pause für einen erfrischenden Abschluss mit einem Boogie.
Während der Pause konnten sich die Besucher an einem Buffet stärken. Den zweiten Teil des Konzerts leitete erneut Martin Wahl ein. Der Posaunenchor Hartmannshof begeisterte mit Beatles-Melodien wie „Yellow Submarine“, der Männerchor des Gesangvereins 1876 Etzelwang mit traditioneller Chorliteratur. Obwohl der MGV 1864 Hartmannshof momentan keinen aktiven Männerchor hat, präsentierte er einen Eventchor unter Birgit Röschs Leitung. Das Programm drehte sich thematisch um den Frühling.
Der ausrichtende Verein, der MGV 1948 Haunritz, trat gemeinsam mit Sängern des MGV Pommelsbrunn auf. Sie zeigten ihre
Vielseitigkeit auch mit modernen Titeln wie „König von Deutschland“. Vor dem Finale sprach Kevin Pickel vom Sängerkreis Hersbruck über die Freude an jungen Sängern auf der Bühne und versprach Unterstützung für den Kinderchor. Er ehrte Helmut Maul für sein 25-jähriges Engagement im Verein. Zum Abschluss kamen alle Männerchöre als Gruppenchor zusammen und präsentierten Klassiker wie die „Einkehr“. Das traditionelle „Nehmt Abschied Brüder“, begleitet vom  Posaunenchor, beendete den harmonischen Konzertnachmittag. Der MGV 1948 Haunritz dankte allen Gästen, Mitwirkenden sowie Helfern für ihre Unterstützung beim Gruppensingen.

 

* Sulzbach-Rosenberger-Zeitung vom 12. Juni 2025 Text und Bilder: Jana Müller *


Schlosshof-Serenade wurde verlegt

Die Serenade mit vier Chören konnte wegen des unbeständigen Wetters am Samstag leider nicht wie geplant im schönen
Ambiente des Schlosshofes stattfinden. Die gute Nachricht: Als Alternative hat man in Thalheim ja das Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus mit großem Saal und festem Dach über dem Kopf. Hier konnte dann auch das Repertoire der Männergesangvereine wie geplant präsentiert werden.
Erster Vorstand des MGV Sängerbund Thalheim 1878, Hans-Peter Haas, begrüßte alle Besucher und dankte den mitwirkenden Nachbarvereinen. Ex-Vorstand Philipp Laurer dankte für die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre.
Der gastgebende Verein (Leitung: Josef Segerer) eröffnete den Reigen der wunderschön vorgetragenen Lieder mit dem Albachtal-Lied. Im Anschluss entführte der Männergesangverein Ottensoos (Maximilian Bierbach) mit seinen Liedern La Pastorella, La Montanara und Barbarossa zunächst in die Bergwelt und danach mit „Ich hört ein Vöglein pfeifen“ und „Wir sind
die Könige der Welt“ in die Natur. Dazwischen pries der Liederkranz 1862 Engelthal (Ralf W. Münster) mit zwei Liedern die positive weinselige Stimmung, gefolgt vom Männergesangverein Fürnried 1876 (Jana Müller) mit drei harmonisch vorgetragenen Volksliedern.

Nach einer Pause erfreuten die vier Chöre die Zuhörer nochmal mit Liedern, die Liebe, Romantik und Jagd zum Thema hatten. Zum Abschluss der Sängerbund Thalheim 1878 musikalisch noch eine Gute Nacht. Vorstand Hans-Peter Haas dankte allen für ihr Mitwirken und Kommen.

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 11. Juni 2025 Text und Bild: Helmut Neitz *

MGV Sängerbund Thalheim 1878
MGV Sängerbund Thalheim 1878

Tag des Liedes in Neuhaus

Der Männergesangsverein Neuhaus war in diesem Jahr Gastgeber des „Tag des Liedes“ der Sängergruppe Pegnitztal-Nord. In der Kirche St. Peter und Paul begrüßte Vorstand Anton Dimler zahlreiche Zuhörer, die sich trotz des wechselhaften Wetters auf den Weg gemacht hatten, um einen musikalischen Nachmittag zu erleben. Ursprünglich war die Veranstaltung im Rathauspark geplant, doch aufgrund der unsicheren Wetterlage wurde sie kurzerhand in die Kirche verlegt – eine Entscheidung, die sich als Glücksfall erwies, denn die Akustik der Kirche verlieh den Darbietungen eine besondere Klangfülle. Mit dabei waren der Musikverein Neuhaus, der Männergesangsverein Liederhort Ottenhof/Bernheck, die Chorgemeinschaft Velden sowie der veranstaltende MGV Neuhaus. Die Musikkapelle eröffnete das Programm. Im Wechsel boten die Chöre ihr Können. Nach rund eineinhalb Stunden endete das Konzert mit dem gemeinsamen Lied „Wir wünschen viel Segen“, dirigiert von Hedwig Schaffner. Der langanhaltende Applaus zeigte: Der Tag des Liedes war ein voller Erfolg.

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 28. Mai 2025 Text und Bild: Manfred Döhring *


Vokalmusik unter freiem Himmel

Über 250 Personen, Akteure und Besucher, hatten sich am Dorfgemeinschaftshaus in Kainsbach eingefunden. Sie wollten den
Tag des Liedes mitgestalten und miterleben.
So manch banger Blick ging Richtung Himmel. Es schoben sich immer wieder graue Wolken vor die Sonne. Die Sonne gewann die Oberhand, die Veranstaltung konnte planmäßig verlaufen. Sieben Chorformationen und ein Posaunenchor gestalteten das Programm. Der Posaunenchor Kainsbach-Schupf unter Sandra Blos, eröffnete das Programm schwungvoll. Die Sängergruppe Albachtal, gebildet aus allen Vereinen, an diesem Tag unter dem Dirigat von Ralf W. Münster, eröffnete den Vokalteil mit dem einfühlsamen Vortrag „Das Morgenrot“ und dem schwungvollen „Jetzt kommen die lustigen Tage“. Danach begrüßte der 1. Vorsitzende der Sängergruppe Albachtal, Helmut Kratzer, die Anwesenden. Neben vielen Akteuren waren vom Sängerkreis Hersbruck Heinrich Bodendörfer und Sigrid Löhner, sowie vom Hammerbachtal Fritz Keilholz anwesend, was die Organisatoren besonders freute. Dass auch Bürgermeister Bernd Bogner anwesend war, freute doppelt. Zum einen lobte er die Vielfalt der musikalischen Darbietungen, zum anderen überreichte er dem 1. Vorsitzenden einen Spendenscheck. Die Chorgrößen und die Auswahl der Vorträge hätten nicht unterschiedlicher sein können.
Von einer kleinen Sängergruppe von zehn Personen bis zum Chor mit 50 Personen sowie dem Albachtaler Gesamtchor mit über 60 Personen, war alles vertreten. Jeder Chor beeindruckte mit seinen Vorträgen. Bei kleineren Chören mit der besonderen Harmonie, bei größeren Gruppen mit Frische und Klangfülle. Es gab Chöre mit herausragenden Stimmen,
andere Gruppen brillierten mit der Einheit des Gesamtklanges. Genauso unterschiedlich wie die Klänge war auch die Liedauswahl. Man hörte volkstümliches, internationales und lustiges Liedgut.
Die Interpretationen waren nicht zuletzt auch der Liedauswahl und der Leitung der Dirigentinnen und Dirigenten zu verdanken. Ausrichter und Mitwirkende war die Liedertafel Kainsbach. Weiter wirkten mit der Liederkranz Alfeld, der MGV
Schwend/Kastl, der Singkreis Kainsbach, der Sängerbund Thalheim, der Gesangverein Alfeld. Die Dirigentinnen und Dirigenten waren: Ulrike Bauer, Katrin Heidner, Wolfgang Herdegen, Ralf W. Münster, Roland Nitzbon und Josef Segerer.

Zum Ende intonierte der Posaunenchor noch die Bayernhymne, die von allen kräftig mitgesungen wurde. Eine Besonderheit
war es, dass der Männergesangverein Ottensoos dabei war. Die Männer wirkten nicht mit, verbanden aber einen Ausflug mit der Teilnahme als Besucher. Einen Sonder-Applaus gab es für die fleißigen Helfer beim Auf- und Abbau, am  Getränkeausschank, am Grill und für die Kuchenbäckerinnen und -bäcker. Die Akteure dankten per Applaus bei den vielen Besuchern für ihr Kommen.

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 23. Mai 2025 Text: Marita Münster und Fotos: Thomas Niebler *


Gemeinsames Singen verbindet

Sieben Chöre der Sängergruppe Hammerbachtal trafen sich zum Gruppensingen in der Turnhalle in Reichenschwand und nahmen ihr Publikum mit auf die musikalische Reise – von San Bernadino zu den Glocken von Rom, vom Andalusischen Traum zur Sehnsucht nach New York. Als Beförderungsmittel wurde „Hoch auf dem gelben Wagen“ angeboten, oder auch das „Banana Boat“.
Peter Weller, Vorsitzender der Sängervereinigung Reichenschwand, begrüßte Sänger, Musikanten und Zuhörer in der neu sanierten Turnhalle. „Endlich wieder Gruppensingen“, freute er sich, dass man die Tradition endlich wiederaufleben lasse. Er wünschte eine schöne Auszeit vom Alltag beim gemeinsamen Singen in guter Stimmung. Als mitwirkende Chöre waren neben der Sängervereinigung Reichenschwand der Gesangverein Sängerliebe Breitenbrunn, der Gesangverein Sängerliebe Egensbach, der MGV Liederkranz Engelthal, der MGV Henfenfeld, der MGV Liederkranz Kuche und der MGV Harmonie Offenhausen vertreten.
Alle Chöre hatten zwei Auftritte, bei denen sie jeweils zwei Stücke präsentierten. Es zeigte sich dabei die wunderbare Vielfältigkeit des Chorgesangs mit lauten und auch eher leisen Tönen. Besungen wurde die Wanderlust, das Fern- genauso wie das Heimweh, die schöne Maien- ebenso wie die herrliche Jugendzeit, der köstliche „Saft der Reben“ und natürlich die Liebe – die Liebe im allgemeinen, zur Heimat, zu Gott und den Menschen, denn Musik verbindet.
Fritz Keilholz, Vorsitzender der Sängergruppe Hammerbachtal, bedankte sich in seinem Grußwort für die tollen Auftritte und Beiträge. Umso erfreulicher sei daher auch der Zuspruch aus der Bevölkerung, der sich in der voll besetzten Halle zeige. Auch Bürgermeister Manfred Schmidt freute sich über den gelungenen musikalischen Abend, der die erste große Veranstaltung in der generalsanierten Turnhalle darstellte. Sie bildete gleichzeitig einen Auftakt für das Jubiläumsjahr der Gemeinde Reichenschwand, das seinen 800. Geburtstag mit vielen verschiedenen Veranstaltungen, verteilt über das ganze Jahr feiert.
Den Abschluss des gelungenen Abends sollte ein gemeinsames Lied von Chören und Publikum bilden. Doch ohne Zugabe wurde die Sängervereinigung Reichenschwand nicht von der Bühne gelassen, die dem Wunsch mit dem Vortrag „Froschkonzert am See“ bereitwillig nachkam.

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 21. Mai 2025 Text und Foto: Monika Gniffke  *


Von Frühling, Mai und der Liebe

Am Sonntag, dem 11. Mai, wurde das Schwaiger Schloss zur Bühne eines musikalischen Muttertagsgeschenks der besonderen Art. Die Chorgemeinschaft Schwaig hatte zum Konzert geladen und der Frauenchor „First Ladies“ unter der Leitung von Susanne Wittekind begeisterte das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm voller Gefühl, Nostalgie und stilistischer Vielfalt.

 

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlicher Luft sorgten die Sängerinnen bereits im ersten Teil für Frühlingsstimmung. Mit bekannten Volksliedern wie „Komm lieber Mai“, „Der Winter ist vergangen“ und „Geh aus, mein Herz“ schufen sie eine blühende Atmosphäre, die in den für Frauenchor arrangierte Werken „Gruß“, „Abendlied“ und „Maiglöckchen“ von Felix Mendelssohn ihren romantischen Höhepunkt fand.

 

Susanne Wittekind führte das Publikum, das den Schlosssaal bis zum letzten Platz gefüllt hatte, mit humorvollen Texten und gefühlvollen Gedichten durch diesen deutschsprachigen Programmteil.

 

Nach der Pause zeigte sich der Chor dann wandlungsfähig: Eingeleitet vom mitreißenden Gospel-Song „Rock my Soul“ stand der zweite Teil ganz im Zeichen englischsprachiger Musik aus Soul, Jazz, Musical und Pop. Stücke wie George Gershwins „The Man I love“, Andrew Lloyd Webbers “Love Changes Everything” und “Brigde over Troubled Water” von Simon & Garfunkel sorgten für Gänsehautmomente. Den fulminanten Abschluss bildete “My Way”, eindrucksvoll und emotional für Frauenstimmen interpretiert.

 

Das Publikum spendete langanhaltenden Applaus und ließ den Chor erst nach der dritten Zugabe von der Bühne. Passenderweise mit „Thank You for the Music“ von Abba verabschiedeten sich die „First Ladies“ und hinterließen ein sichtlich berührtes Publikum.

 

 


Ein Jubiläum voller Harmonie

Am 29. März 2025 feierte der Männergesangverein Großbellhofen sein 75-jähriges Bestehen mit einer festlichen Veranstaltung, die rund 150 Gäste in den Badsaal in Schnaittach anzog. Die Feierlichkeiten würdigten die lange Tradition des Vereins und dessen Bedeutung für die Gemeinschaft.
Die Veranstaltung wurde vom 1. Vorsitzenden Robert Weinmann eröffnet, gefolgt von Grußworten des Bürgermeisters Pitterlein sowie von Heinrich Bodendörfer Vorsitzender des Sängerkreises Hersbruck. Die Anwesenheit der Partnervereine – Männergesangsverein Germersberg 1925 e.V. und Chorgemeinschaft Schnaittach – sowie der Großbellhofener Vereine und weiterer geladener Gäste aus der Sängergruppe Rothenberg, Pater Ashok unterstrich den feierlichen Charakter des Abends.
Im Rahmen der Feierlichkeiten gab 2. Vorstand Klaus Benker einen Rückblick auf die Vereinshistorie. Er berichtete stolz über die derzeit 28 aktiven Sänger, die aktuell das Herzstück des Vereins bilden.
Der Höhepunkt war die Ehrungen für langjährige Mitglieder. Sowohl aktive als auch passive Sänger wurden für 25, 40, 50, 60, 65 und beeindruckende 70 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Georg Gebhard, Peter Schuster, Alfons Tinka und Herbert Weber wurden für ihre jahrelange Arbeit und ihr Arrangement für den MGV zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ein Zeichen der Treue und Verbundenheit, die den Verein auszeichnet.
Zum Abschluss des Abends wurden durch den MGV Großbellhofen das Lied „Wochenend und Sonnenschein“ sowie von allen Anwesenden „Großbellhofen ist mein schöner Heimatort“ gemeinsam gesungen, die das Heimatgefühl und die musikalische Leidenschaft der Vereinsmitglieder und Gäste gleichermaßen widerspiegelten.
Das 75-jährige Jubiläum des Männergesangsvereins Großbellhofen war ein bewegender und stimmungsvoller Abend, der die verbindende Kraft der Musik und den Wert kultureller Traditionen eindrucksvoll in den Mittelpunkt stellte.


Frühlingskonzert in Velden

Zum Sonntag „Laetare“   - „Freue Dich“, auch kleines Ostern genannt, luden die 5 Veldener Chöre zum Frühlingskonzert in die Marienkirche ein. Passend zum Vorfrühling und dem nahenden Osterfest, wurde unter dem Motto „Himmel, Erde, Luft und mehr….“ ein umfangreiches, abwechslungsreiches Programm geboten.  
In der voll besetzten Marienkirche eröffneten die Ohrwurmkids unter der Leitung von Magdalena Simon den bunten Reigen mit ihrem fröhlichen Begrüßungslied. Das Repertoire aller Chöre reichte von den Bergen bis hinauf in den hohen Norden. So sangen sich auch die Klangfarben, die ebenfalls von Magdalena Simon geleitet werden, mit englischen und schwedischen Weisen in die Herzen der Zuhörer hinein. Die Chorgemeinschaft Velden unter Leitung von Robert Merkl brachte unter anderem mit dem Lied „Auf dem Wasser“, dessen Melodie von Carl Maria von Weber stammt, die Zuhörer zum Nachdenken. Der Höhepunkt des Abends das Lied „Preiset froh den König, lobt den Herrn der Welt“, welches der Kirchenchor unter Leitung von Irmtraud Huber im Zusammenspiel mit der Orgel (M. Simon) gekonnt und einfühlsam zu Gehör brachte.
Viele Chormitglieder des Kirchenchors singen auch in der Chorgemeinschaft und 2 Sängerinnen auch bei den Klangfarben.  Diese Herausforderung wurde in allen 3 Chören gerne mit Freude angenommen und mit viel Beifall honoriert.
Für klanglich perfekte Unterbrechungen sorgte der ev. Posaunenchor unter Leitung von Herbert Seitz mit meisterhaft gespielten Stücken, die das Können ihrer Spieler und Spielerinnen sehr gut erkennen ließen.  Durch das Programm führten mit launig gereimten Versen die Kinder der Ohrwurmkids.
Pfarrerin Martina Berthold ließ mit ihrem Schlusswort ihrer Begeisterung freien Lauf. Mit anerkennenden Worten des Dankes freute sie sich über die musikalische Vielfalt innerhalb der Kirchengemeinde Velden.  Nach insgesamt 18 Beiträgen endete das Konzert mit dem gemeinsamen Lied, begleitet durch den Posaunenchor „Nehmt Abschied Brüder“ mit einem langanhaltenden Applaus aller anwesenden Zuhörer und Zuhörerinnen.

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 09. April 2025 Text: Chorgemeinschaft Velden und Fotos: Sonja Weber  *

Kinderchor Ohrwurmkids      mit Magdalena Simon
Kinderchor Ohrwurmkids mit Magdalena Simon
Chorgemeinschaft mit Robert Merkl am Klavier
Chorgemeinschaft mit Robert Merkl am Klavier
Klangfarben - Leitung Magdalena Simon an Klavier
Klangfarben - Leitung Magdalena Simon an Klavier
Alle Stimmen beim Abschlusslied
Alle Stimmen beim Abschlusslied

Ehrungen mit viel Musik

Der Gesangverein „Sängerliebe Breitenbrunn 1907“ hatte zu einem Liederabend in das Schützenhaus eingeladen. In diesem Rahmen wurden auch die Ehrungen für verdiente Sänger und passive langjährige Mitglieder vorgenommen.
Gerhard Schmidt, der 1. Vorstand des Breitenbrunner Gesangvereins, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste. Die Sängerinnen und Sänger der „Sängerliebe Egensbach 1891“ sowie die Männer des Gesangvereins „Liedertafel Kainsbach“ gestalteten den Abend mit.  Zudem waren noch Abordnungen von befreundeten Chören eingeladen.  Zahlreiche Ehrengäste konnten begrüßt werden, andere hatten sich, wegen Krankheit oder anderweitigen Verpflichtungen, entschuldigt.  
Den musikalischen Beginn machte natürlich der einladende Verein, unter dem Dirigat von Martin Hoepfner, mit dem Vortrag „Heimatmelodie“. Dies war das Wunschlied eines Jubilares. Nach den Begrüßungsworten ging es gleich weiter mit „Freude schöner Götterfunken“.
Der 2. Bürgermeister Bernd Schmidt begrüßte, auch im Namen des 1. Bürgermeisters, die Jubilare, Chöre und Besucher, verwies auf die wichtigen anstehenden Ehrungen und dankte für die Leistungen der langjährigen Sänger.
Danach trat die „Sängerliebe Egensbach mit zwei Vorträgen in Aktion. Der gemischte Chor wird von Katrin Schmerer geleitet. Der Moderator des Abends, Martin Hoepfner, hatte zu den beiden Liedvorträgen „Sah‘ ein Knab ein Röslein steh‘n“ und „Weil du mei Liebste bist“ (das norddeutsche Lied wurde ins Fränkische umgetextet) allerlei Hintergrundinformationen parat. Der gemischte Chor besteht interessanterweise aus mehr Männern als Frauen. Die Tendenz bei gemischten Chören ist normalerweise immer eine andere. Nach diesen Liedvorträgen stellte sich der große Männerchor aus Kainsbach auf.  Ihr erster Vortrag „Morgenrot“ begann sanft und nachdenklich. Sie bewiesen aber im Laufe des Abends, dass sie auch anders können. „Die kleine Kneipe“ war schon ein Kontrast zu dem ersten Vortrag. Geleitet wird der Chor von Ralf W. Münster. Die Breitenbrunner boten anschließend den „Bajazzo“ im harmonisch aufeinander abgestimmten Gesang.  Es war ein weiteres Wunschlied eines Jubilars. Dann wurden die drei aktiven Sänger geehrt.
Der Vorsitzende der Sängergruppe Hammerbachtal, Fritz Keilholz, nahm die Ehrungen für 50 Jahre aktive Sängertätigkeit vor. Er dankte für das Engagement und die Treue der drei Sänger. Geehrt wurden: Rudi Fuchs, Heinz Walther und Horst Wild. Sie erhielten je eine Urkunde vom Sängerbund und vom Deutschen Chorverband sowie eine Ehrennadel, ein stärkendes Geschenk und eine Ehrenkarte.
Einundzwanzig passive Mitglieder wurden ebenfalls an diesem Abend geehrt.  Da reichte die Mitgliedschaft von zwanzig bis zu fünfundsiebzig Jahren. Die Wichtigkeit der passiven Mitgliedschaft wurde gewürdigt, denn ohne sie wäre mancher Verein zum Scheitern verurteilt.  So gab es auch für diese Jubilare Dankesworte und einen edlen Tropfen. Der stellvertretende Vorsitzende des Sängerkreises Hersbruck, Kevin Pickel, hielt dazu ebenfalls eine Laudatio.
Nach dem Vortrag der Breitenbrunner „Wenn alle Brünnlein fließen“ ebenfalls ein Wunschlied eines Jubilares, gab es eine kurze Pause. Anschließend war die Sängerliebe Egensbach wieder mit „Hoch auf dem gelben Wagen“ und mit der „Abendruhe“ von Wolfgang Amadeus Mozart an der Reihe. Die Männer aus Kainsbach ließen es dann mit ihren Vorträgen noch mal stimmgewaltig angehen. Mit „Ich war noch niemals in New York“ und dem „Wellerman“, tatsächlich auf Englisch gesungen und mit Piratenklappen auf einem Auge, zeigten sie Temperament. „The Wellerman“ war eine „Uraufführung“. Zum ersten Mal wurde das einstudierte Werk einem Publikum vorgestellt.
Die Breitenbrunner Männer bewiesen mit ihren anschließenden Vorträgen „Du entschuldige, i kenn die“ und „Fürstenfeld“, dass sie sprachlich auch in vielen Gegenden zu Hause sind. Das Publikum forderte noch eine Zugabe des Gastgeberchores ein. Der Chor erläuterte singend, sehr zur Freude der Besucher, wie es im Breitenbrunner Wirtshaus zugeht und wie es nach dem Wirtshausbesuch weitergeht. Abschließend dankte der Vorsitzende noch mal allen Besuchern, die sich auf den Weg nach Breitenbrunn gemacht hatten, vor allem aber auch allen Helfern, ohne die dieser Abend nicht hätte stattfinden können.

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 04. April 2025 Text: Marita Münster und Fotos: Roland Wacker *

Sängerliebe Breitenbrunn 1907
Sängerliebe Breitenbrunn 1907

MGV Auerbach spendet für das SOS-Kinderdorf und ASB-Wünschewagen

Einen Spendenerlös in Höhe von 2000 Euro konnte Hans Steger (li.), Vorsitzender des MGV 1884 Auerbach, je zur Hälfte an den ASB-Wünschewagen Franken/Oberpfalz und das SOS-Kinderdorf Immenreuth übergeben. Der MGV hatte in der ausklingenden Weihnachtszeit ein viel gelobtes Konzert veranstaltet, das trotz widriger Witterung die Auer-bacher Stadtpfarrkirche bis auf den letzten Platz füllte. Die Chöre des MGV hatten zusammen mit dem Chor der Schulschwestern, den Boaznhockern, der oberbayerischen Harfenistin Claudia Kaulich und den Alphornbläsern Klangholz ein anspruchsvolles und ansprechendes Programm gestaltet, das bei den Besuchenden nicht nur viel Ap-plaus, sondern auch große Spendenbereitschaft hervorrief.
Simone Kreppner (4. von rechts), Oberpfalz-Koordinatorin des ASB-Wünschewagens, zeigte sich dankbar über die Zuwendung und erklärte den anwesenden Vertretenden der beteiligten Musikgruppen, dass das Projekt zur Erfüllung größerer und kleinerer letzter Wünsche in der letzten Lebensphase regional ausschließlich von über 100 Ehrenamtlichen umgesetzt wird, die Finanzierung erfolgt rein über Spenden.
Vom SOS-Kinderdorf Immenreuth war dessen Leiter Holger Hassel (5. v. li.) nach Auerbach gekommen und gab einen Einblick in die Arbeit der Einrichtung. Neben ambulanten und teilstationären Angeboten in der Region gibt das Kinder-dorf derzeit über 50 Kindern und Jugendlichen vorwiegend aus der Oberpfalz eine Heimat in familiärer Geborgenheit. Häufig seien Drogenmissbrauch, Gewalt, Verwahrlosung und desolate Verhältnisse in den Herkunftsfamilien der Grund, dass die Kinder nicht mehr in ihrem Elternhaus aufwachsen können. Die Finanzierung der Regelleistungen er-folgt, so Hassel, hauptsächlich über das Jugendamt. Erst durch Spenden können darüber hinaus gehende Angebote z.B. im musischen Bereich ermöglicht werden, die das Leben der Kinder bereichern und ihre Entwicklung zusätzlich unter-stützen.
Vorsitzender Hans Steger dankte abschließend den Konzertbesucherinnen und -besuchern sowie allen Mitwirkenden und drückte seine Zuversicht über weitere gemeinsame Projekte für die gute Sache aus.

 

* Sulzbacher-Zeitung vom 1. Februar 2025 Text und Foto: Text: Markus Weber, musikalischer Leiter des MGV Auerbach 1884 e.V. *


Bewegende Waldler-Messe

Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Heldmannsberg füllte sich bis auf den letzten Platz für einen besonderen Gottesdienst. Zusätzliche Stühle mussten dafür aufgestellt werden. Pfarrer Klein war fast sprachlos ob der zahlreichen Gäste in der vollbesetzten Kirche: „Das sind heute sogar mehr als bei der Christmette an Weihnachten!“
Im Mittelpunkt der Messfeier stand die Aufführung der „Waldler- Messe“, komponiert von Ferdinand Neumaier mit Texten von
Eugen Hubrich. Die Darbietung erfolgte erstmals in einer Kooperation zweier Männergesangsvereine:

Der MGV Pommelsbrunn und der MGV Haunritz traten gemeinsam unter der Leitung von Dirigent Einhard Lauffer-Königer
auf. So erlebte die anwesende Gemeinde einen bemerkenswert stark besetzten Chor mit insgesamt 26 Männerstimmen.
Instrumental begleitet wurde der Chor vom renommierten Duo Ingrid und Franz Gericke, bekannt aus dem preisgekrönten
Ensemble „Blecherne Sait‘n“. Mit Zither und Tuba untermalten sie nicht nur professionell und stimmungsvoll die fünf Stücke der Waldler-Messe, sondern gestalteten den gesamten musikalischen Teil des Gottesdienstes.
Die Kooperation zwischen den beiden Männergesangsvereinen Pommelsbrunn und Haunritz besteht seit zwei Jahren und ermöglicht es ihnen, auch in diesen für Chöre herausfordernden Zeiten stets auftrittsfähig zu bleiben.
Die Aufführung der Waldler-Messe in Heldmannsberg stellte dennoch eine Premiere dar, da beide Chöre erstmals in voller Stärke gemeinsam auftraten. Das Publikum dankte den Instrumentalisten und Sängern mit begeistertem Applaus. Auch Pfarrer Klein gratulierte den Chören zur gelungenen Premieren und sprach den Wunsch aus, dass diese Premiere keine Eintagsfliege bleiben solle. Gerne empfange er die beiden Chöre zu einem weiteren Projekt.
Der Abend war, so die Verantwortlichen beider Chöre, ein hervorragendes Beispiel dafür, wie erfolgreiche Kooperationen musikalisch bereichernde Erlebnisse schaffen können. Zu einer Fortsetzung dieser Zusammenarbeit können sich beide Vereine nur ermutigt fühlen.

 

* Hersbrucker-Zeitung vom 10. Februar 2025 – Text und Foto: Kurt Benisch *


Ausklang der Weihnachtszeit

Ein Konzert zum Ausklang der Weihnachtszeit veranstaltete der MGV 1884 Auerbach in der örtlichen Pfarrkirche. Chorleiter Markus Weber hatte mit den 35 Sängerinnen und Sängern des Gemischten Chores und des Männerchores ein abwechslungsreiches Programm einstudiert, das neben klassischen und alpenländischen auch internationale Weihnachtslieder enthielt. Besonders gelobt wurde der ausdrucksstarke und dynamische Vortrag sowie die überzeugende Präsenz der Sängerinnen und Sänger. Neben Instrumentalisten an Akkordeon, Violine und Orgel aus den eigenen Reihen glänzten mit semiprofessionellem Anspruch der (Frauen-)Chor und das Instrumentalensemble der Auerbacher Schulschwestern sowie die Bläserformation „Boaznhocker“. Einen besonderen Akzent setzte Harfenistin Claudia Kaulich, bekannt zum Beispiel aus den „Brettl-Spitzen“ des Bayerischen Fernsehens. Die mehr als 300 Besuchenden honorierten das eineinhalbstündige Programm, das mit dem gemeinsamen Schlusschor „Tollite hostias“ von Saint-Saëns gewaltig ausklang, nicht nur mit reichem Applaus, sondern auch mit großzügigen Spenden, so dass das SOS-Kinderdorf Oberpfalz sowie der Wünschewagen Franken/Oberpfalz mit dem Reinerlös von insgesamt 2000 Euro bedacht werden können.

 

* Text und Foto: MGV Auerbach *