Die Chorgemeinschaft Velden war heuer an der Reihe den Tag des Liedes von der Sängergruppe Pegnitztal auszurichten, dies geschehe im Wechsel mit Neuhaus und passte genau zum
Rahmen der Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres „650 Jahre Stadt Velden“. Erstmals konnte die Veranstaltung auf der herrlich gelegenen Anlage unterhalb der neu gebauten Veldener Musikhalle der
sogenannten „Stadtscheune“ in der Nürnberger Straße abgehalten werden. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahme wurde hier ein Versammlungsraum mit Bedientheke und Sitzgruppen mit direktem Anschluss zur
Pegnitzwiese geschaffen. Fertiggestellt wurde die Stadtscheune erst 2025.
Der Wettergott meinte es gut mit dem Veranstalter, den Mitwirkenden und den vielen Zuschauern. Die Freunde von Gesang und Musik kamen vollends auf ihre Kosten. Zur Einstimmung spielte die
Jugendkapelle „Die Wilden 14“ der Stadtkapelle Velden unter der Leitung von Petra Meyer. Die Begrüßung übernahm die Vorsitzende des Männergesangverein 1907 Velden Christine Trumm. Sie freute
sich, dass so viele Leute heute zusammengekommen sind um die Musik und besonders den Chorgesang zu lauschen. Musik verbindet Menschen über allen Generationen hinweg. Sie schafft Gemeinschaft und
schenkt allen Freude und unvergessliche Momente. Sie begrüßte den ersten Bürgermeister von Velden, Herbert Seitz, den zweiten Bürgermeister von Neuhaus, Peter Pflug, von der evangelischen Kirche
Pfarrer Christian Simon, der auch in der Küche mit hilft, Lars Kustner von der Stadtkapelle Velden, vom Sängerkreis Hersbruck Heinrich Bodendörfer und Elisabeth Hensel, Kurt Stief, den Vorstand
der Sängergruppe Pegnitztal und Helmut Knahn, als Vertreter der Gesangsvereine.
Ein abwechslungsreiches Programm boten anschließend die Chöre und Musikkapellen. Die Chorgemeinschaft Velden unter der Leitung von Robert Merkl, bestehend aus der Singgesellschaft 1846 Velden und
dem Männergesangverein 1907 Velden, die Gemeinschaft besteht bereits seit 1969. Aktuell sind 30 Sängerinnen und Sänger aktiv.
Außerdem traten der Männergesangverein Neuhaus unter der Leitung von Hedwig Schaffner, der MGV Eschenfelden mit Gerhard Knahn, sowie die Veldener Stadtmusikanten mit Lars Kustner
auf.
Gemeinsam gestalteten sie ein vielseitiges Konzert und gaben Einblicke in die lebendige Chor- und Musikszene der Region. Neben musikalischen Darbietungen erwartete die Besucher auch Wissenswertes
zur Geschichte der Veldener Gesangsvereine. Kurt Dauth der Vorsitzende der Singgemeinschaft 1846 Velden, streifte die Vereinshistorie mit Dialekt und Mimik und lustige Anekdoten aus den früheren
Jahren. Mit großem Applaus wurden die jeweiligen Vorträge der Sängergruppen belohnt. Nach mehreren Grußworten der Vorstände erwähnte Bürgermeister Herbert Seitz nochmal, dass diese
Veranstaltung genau zum 650. Jubiläum der Stadt Velden passt.
Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. Kaffee und Kuchen sowie kalte Getränke luden zum gemütlichen Verweilen ein. Wie man bei dieser Veranstaltung sah, bei schönem Wetter und normalem
Pegnitzwasserstand ist hier der ideale Platz für Sommerserenaden und – Konzerte geschaffen worden.
* Hersbrucker Zeitung vom 17. Juni 2026 Text und Bild: Manfred Döhring *
Der Männergesangsverein Neuhaus feierte in diesen Tagen sein 150. Gründungsfest. 1876 gründeten 24 Männer in Neuhaus im ehemaligen Gasthaus und Hotel zur Post im Schrödel Saal
den Verein Männergesangsverein Neuhaus-Ranna. In all den 150 Jahren benötigte der Verein nur 17 Chorleiter, herauszustellen war hier vor allem der Musikmeister Paul Stefl, er war allein über 50
Jahre Chorleiter. Seine Töchter Lissi Stefl und Fränzi Stefl standen ihm kaum nach und brachten es fast auf 40 Jahre! Heute heißt der Verein nur noch Männergesangsverein Neuhaus, angeführt vom
1.Vorstand Anton Dimler. Die aktuelle Chorleiterin ist Hedwig Schaffner, die auch schon 15 Jahre als Chorleiterin zurückblicken kann. Hervorzuheben sind die Vorstände der letzten 30 Jahre, Josef
Roßbacher, Hans Sichelstiel, Erwin Übelacker und Hans Wittmann, in deren Amtszeit die Veranstaltungen zum 125, 130 und 140 Gründungsjubiläum gefeiert werden konnte. Auch die Vereinslokale mussten
nach deren Schließungen mehrfach neu ausgewählt werden. Die wöchentliche Chorprobe wird zusehends schwieriger da Altersbedingt immer weniger Sänger dazu bereit sind. 16 aktive Sänger stehen heute
noch zur Verfügung und sie werden täglich weniger, junge Sänger kommen nicht nach oder bleiben irgendwann aus.
Nach dem feierlichen Auftakt mit der Musikkapelle Neuhaus unter der Leitung von Herrn Kammer, begrüßte der Jubelverein mit einem Lied die Gäste. Bei seiner Eingangsrede begrüßte Dimler, den
Vorsitzenden der Sängergruppe Pegnitztal Heinrich Bodendörfer, den Stellvertretenden Landrat Helmut Brückner, den Bürgermeister von Neuhaus Florian Kastner und die Pfarrerin Martina Berthold. Er
überflog dabei in kurzen Sätzen die abwechslungsreiche Geschichte des MGV. Fehlen durften natürlich auch lustige Anekdoten des Vereins nicht.
Für das weitere Programm des Festabends waren anschließend der Neuhauser Kirchenchor unter der Leitung von Hedwig Schaffner und der Singgemeinschaft aus Velden unter der Leitung von Robert Merkl
zuständig. Höhepunkt waren die neu einstudierten Lieder “Über sieben Brücken musst du gehn“ und „Ich war noch niemals in New York“ vom Männergesangsverein Neuhaus.
Nach einem abwechselten Programm mit vielen Höhepunkten endete der Abend. Nach der Abschiedsrede von Vorstand Anton Dimler stimmten alle Chöre mit Musikkapelle zum Schlusslied "Wir wünschen euch
viel Segen" ein. Viele Gäste bemerken, dass war ein wunderschöner gelungener Abend.
* Hersbrucker Zeitung vom 11. Juni 2026 Text: Manfred Döhring und Bild: Ulrike
Wagner *

„Das klingt so herrlich“, sang der Sängerchor Kleedorf beim Tag des Liedes der Sängergruppe Sittenbachtal, der im lauschigen Ambiente auf dem Hof der Familie Bodendörfer
stattfand. Ein treffender Titel für einen unterhaltsamen musikalischen Nachmittag. Gruppenvorsitzender Georg Scharrer wies darauf hin, dass an diesem Tag der Sonntag „Kantate“ sei, was so viel
bedeute wie „Singet!“. Das ließen sich die Musizierenden nicht zweimal sagen. Der Posaunenchor Kirchensittenbach unter der Leitung von Ingrid Leykauf stimmte mit kirchlichen Klängen ein. Danach
waren abwechselnd die Chöre dran.
Den Auftakt machte der zusätzlich eingeladene Gesangverein Osternohe, der von Udo Reinhart geleitet wird. Hits von Karel Gott und Udo Jürgens waren im Publikum bestens bekannt und animierten zum
leisen Mitsingen. The Village People heißt ein weiterer Chor der Osternoher, der sich moderneren Songs widmet. Im Gegensatz dazu präsentierte der MGV Sängerlust Kirchensittenbach unter dem
Dirigentenstab von Olaf Kohlisch unter anderem Weisen aus dem 19. Jahrhundert sowie eine witzige Eigenkomposition mit dem Titel „Der Aal“.
Birgit Rösch hatte mit dem Sängerchor Kleedorf unter anderem drei anspruchsvolle skandinavische Weisen einstudiert und forderte mit „Singing all together“ alle zum Mitsingen auf. Der dritte noch
verbliebene Chor im Sittenbachtal ist der MGV Eintracht Aspertshofen, der unter der Leitung von Heiner Reif althergebrachte Weisen und „Weiße Rosen aus Athen“ erklingen ließ. In ihren Grußworten
gingen Sängerkreisvorsitzender Heinrich Bodendörfer und Bürgermeister Klaus Albrecht darauf ein, dass sich die Chöre mittlerweile schwer tun, Nachwuchs zu finden. Noch gebe es Gesangvereine. Das
gemeinsame Singen fördere die Gemeinschaft. „Damit es so bleibt, müssen wir alle zusammenhalten“, sagte Albrecht.
Der zweite von auswärts eingeladene Chor, der MGV Ottenhof/Bernheck unter der engagierten Leiterin Annelore Funk, zeigte mit flotten, teils lustigen Weisen auf, wie das Singen Freude bereitet, ob
bei der amerikanischen Volksweise „Ich komm aus Alabama“, bei Reinhard Meys „Über den Wolken“ oder dem heimatbezogenen „Das Dorf, wo ich geboren bin“. Der Chor überzeugte durch seine schmissige
Art, teils mit Klavier-, Schlagzeug- und Gitarrenbegleitung. Hervorzuheben waren zwei noch ganz junge Sänger, die schon tatkräftig mitwirkten. Den Abschluss des offiziellen Teils bildete das vom
Posaunenchor begleitete und gemeinsam gesungene „Kein schöner Land“. Lukas Morner aus Viehhofen unterhielt die Gästeschar dann noch mit volkstümlichen Weisen auf seinem Akkordeon.
* Hersbrucker-Zeitung vom 6. Mai 2026 Text: Elke Bodendörfer und Bild: Elisabeth Hensel *
„Singen macht Spaß, singen tut gut“ – so ziehen die Sängerinnen und Sänger des Jubelchores mit ihrem Chordirektor Udo Reinhart freudvoll singend in die Dreifaltigkeitskirche ein. Dorthin hat der
Gemischte Chor des Gesangvereins Osternohe
zur Feier seines 60-jährigen Jubiläums am 10. Mai eingeladen. Kein Geringerer als Marc-Antoine Charpentier und seine Eurovisionshymne eröffnen den Nachmittag. Auf diese Melodie ertönt, gleichsam
als Geburtstagswunsch, wohlklingend und schwungvoll „Das Lob soll laut erschallen“, bearbeitet von Klaus Heizmann, Wegbereiter neuer christlicher Lieder. Wunderschöne Harmonien erfüllen kraftvoll
das gut besetzte Kirchenschiff. In ihren Grußworten richtet sich Vorsitzende Margit Sperber nun an alle Gäste und Teilnehmer. Sie ist stolz, dass mit dem Konzert gleichzeitig zum Muttertag auch
so vielen
Müttern und Großmüttern eine Freude zuteil wird. Heinrich Bodendörfer, Vorsitzender des Sängerkreises Hersbruck, und Otmar Kraft, Obmann des Posaunenchores, zeigen sich hocherfreut über den fest
verankerten Chor und hoffen, dass nach der verschwundenen Schule, die im Laufe der Geschichte meist die Lehrer als Chorleiter gestellt hat, wenigstens „die Kirche im Dorf gelassen wird“. Im
Rückblick, souverän vorgetragen von Anna-Lena Buchner, wird die wechselvolle Vergangenheit noch einmal deutlich.
Kurzweiliges Programm mit Chören und Posaunenmusik
Wunschlieder aus 60 Jahren Repertoire prägen das Programm: „Ännchen von Tharau“, aus Ostpreußen, 17. Jahrhundert, und Volksweisen aus Dalmatien und Italien werden überstrahlt von Mendelssohn
Bartholdys sprühendem allegro vivace im „Lerchengesang“. Der Chorleiter hat hier durch seine ambitionierte Art und überspringende Musikalität alles abverlangt und dafür vollen Einsatz,
begeistertes Singen und makellosen Vortrag geerntet. 1997 gründeten sich im GV Osternohe „The Village People“ - Dorfleut‘. Als Gratulanten haben sie vier Ohrwürmer dabei: „Weit, weit weg“ von
Goisern, Gänsehaut pur erzeugend, Enyas inniges „May It Be“ und „Lenas Sång – Fly with me“, bei dem es gefühlt richtig himmlisch wird. Das Abba-Medley „Mama Mia!“, spritzig und mitreißend
gesungen – die Zuschauer waren kurz davor, mitzuklatschen – erhält besonderen Applaus.
Natürlich gratuliert auch der örtliche Posaunenchor. Sehr festlich erklingen von ihm „Befiehl du deine Wege“ und „Lobe den Herren, alle die ihn ehren“, zwei geistliche Werke, wohltuend
aufgepeppt. Nach „The Best“ verleitet als letztes das bekannte „Sweet Caroline“ direkt zum Träumen. Mit ruhiger Hand, sichtbarer Musizierfreude und geschmeidigem Dirigat leitet Roland Falkner
sein enorm gut aufgestelltes Ensemble. Da machen Zuschauen und Zuhören richtig Freude!
Besondere Ehrung zweier Gründungsmitglieder
Schließlich zeigt der Jubelchor noch einmal sein Können und auch eine „modernere“ Seite mit „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ und „Ich war noch niemals in New York“. Das Lied „Fang das Licht an
einem Tag voll Sonnenschein, halt’ es fest, schließ‘ es in deinem Herzen ein!“ hat jedoch in Tagen wie diesen einen besonderen Stellenwert. Musikalisch gratuliert noch „Ein bunter Strauß“, bevor
die Vorsitzende allen Beteiligten dankt, Geschenke verteilt und nicht unerwähnt lässt, dass mit Luise Decker und Käthe Sperber zwei „Urgesteine“ als Gründungsmitglieder von vor 60 Jahren noch
immer aktiv mit dabei sind. Lang anhaltender Beifall und Standing Ovations sind Belohnung für jedes Engagement und ein so fulminantes Konzert.
* Foto und Text Christiane Brenner *
Der Tag des Liedes der Sängergruppe Albachtal fand in der Birglandhalle in Schwend statt. Sängergruppenvorstand und erster Vorstand des Männergesangvereins Schwend/Kastl, Werner Prügel, begrüßte die Bürgermeisterin Brigitte Bachmann, den Landratstellvertreter Michael Rischke, die zweite Vorsitzende des Sängerkreises Hersbruck Sigrid Löhner, den zweiten Bürgermeister aus Kastl Andreas Otterbein, den designierten Bürgermeister aus Birgland Elmar Halk sowie Kerstin Rösel aus Alfeld und Ehrenvorstand des MGV Schwend Konrad Kopp.
Den Liederreigen eröffnete der Posaunenchor Schwend unter Leitung von Eva Dehling. Die Sängergruppe Albachtal folgte mit zwei sonnigen Liedern. Anschließend hieß Werner Prügel die teilnehmenden Chöre der Sängergruppe willkommen. Den Gesangverein Alfeld unter Leitung von Roland Nitzbon, den Sängerbund Thalheim mit ihren Dirigenten Josef Segerer, Ulrike Bauer dirigiert den Liederkranz Alfeld, die Liedertafel Kainsbach mit Johannes Roller und den MGV Fürnried als Gastchor unter Leitung von Jana Müller sowie die Sänger aus Schwend und alle anwesenden Gäste. "Wenn unser Stimmen zusammen erklingen, wird eine alte Tradition hörbar, die uns im Fränkischen Sängerbund verbindet" so die Einleitung von Werner Prügel. In lockerer Atmosphäre trugen die Sänger ihr Liedgut über die Natur, die Berge, den Frühling, das Leben und natürlich über die Frauen in gekonnter Weise vor. Zwischen den Liedvorträgen wurden Grußworte gesprochen. Michael Rischke zollte allen Respekt, die dem Singen treu geblieben sind. Singen ist ein wichtiger Bestandteil unseres kulturellen Lebens. Bürgermeisterin Brigitte Bachmann erinnerte an ihre Aussage vor acht Jahren: "Singen macht sexy". Sie machte diese Aussage dafür verantwortlich, dass der MGV Schwend sieben junge Sänger als Neuzugang zu verbuchen hat. Sigrid Löhner vom Sängerkreis Hersbruck freute sich über die vielen Jungen in Schwend, und wünschte allen einen unterhaltsamen Nachmittag. Nach dem die Lieder gesungen waren, bedankte sich Werner Prügel bei allen Mitwirkenden, ganz besonders beim Schriftführer der Sängergruppe Albachtal Thomas Niebler. Das nächste Mal wird sich in Alfeld getroffen. Zum Abschluss wurde gemeinsam mit dem Posaunenchor die Bayernhymne gesungen.
* Sulzbacher-Zeitung vom 30. April 2026 Text: Hans Siess und Bilder: Thomas Niebler *
Anlässlich des 270. Geburtstages von W.A. Mozart haben sich die beiden Chöre „Happy Voices“ aus Uttenreuth und „The Village People“ aus Osternohe zu einer eindrucksvollen Chorgemeinschaft
zusammengefunden. Unter der präzisen Leitung ihres Chorleiters Udo Reinhart präsentierten sie die Krönungsmesse KV 317 sowie das Requiem KV 626. Unterstützt wurden sie dabei von einem eigens
zusammengestellten Orchester und herausragenden Gesangssolisten aus den eigenen Reihen.
Nach erfolgreichen Aufführungen am 27. Januar 2026 – dem Geburtstag Mozarts – in der Herz-Jesu-Kirche in Erlangen und am 31. Januar 2026 in St. Kunigunde in Uttenreuth, bildete das Konzert am 1.
Februar 2026 in der katholischen Kirche St. Kunigund den krönenden Abschluss dieser besonderen Konzertreihe.
Über ein Jahr hinweg widmeten sich die Sängerinnen und Sänger mit großer Hingabe und Intensität der anspruchsvollen Probenarbeit. Für die musikalische Begleitung zeichnete die Geigerin Irina
Schulika verantwortlich, die ein 20-köpfiges Orchester aus professionellen Musikern versammelte und perfekt auf den Chor abstimmte.
Zunächst erklang die sogenannte Krönungsmesse, die Mozart im Jahr 1779 ursprünglich für den Ostergottesdienst im Salzburger Dom komponierte und später bei den kaiserlichen Krönungszeremonien in
Wien 1790 und 1791 aufgeführt wurde. Ihre feierlichen, festlichen und majestätischen Klänge erfüllten den Kirchenraum und wurden von Chor, Solisten und Orchester unter der sicheren Führung des
Dirigenten Udo Reinhart meisterhaft dargeboten.
Im zweiten Teil des Abends folgte das ergreifende Requiem. Diese tief in der christlichen Hoffnung auf Auferstehung und Erlösung verwurzelte Totenmesse blieb aufgrund des frühen Todes von Mozart
ein Fragment und wurde im Auftrag seiner Witwe Constanze von seinem Schüler Franz Xaver Süßmayr vollendet.
Ausdrucksstarke Solopassagen, ein voluminöser Chorklang und ein nuanciertes Orchester erfüllten die voll besetzte Kirche. Die dargebotene Musik berührte die Zuhörer, welche den Akteuren mit
stehendem Applaus für diesen klangprächtigen Abend dankten.
* Foto und Text von der Chorgemeinschaft Schnaittach *