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Klangvolles Benefizkonzert der Sängergruppe Schwarzachtal

Unter anderen Vorzeichen fand dieses Mal das jährliche Gruppenkonzert der Sängergruppe Schwarzachtal statt. In Erinnerung an den verstorbenen Gruppen- und Kreischorleiter Hans Klein gestalteten sieben Chöre unter der Leitung des heutigen Gruppenchorleiters Günther Kuhn ein geistliches Benefizkonzert in der bis auf den letzten Platz besetzten Dreifaltigkeitskirche in Altdorf. Der Reinerlös der Spenden geht an die Lebenshilfe Neumarkt, wo Kleins Tochter untergebracht ist.

Mit einem herzlichen Dank für die Unterstützung durch die Sparkasse begrüßte die 1. Vorsitzende der Sängergruppe Erika Groß neben dem Hausherrn Pfarrer Albert Börschlein die Witwe und Tochter Hans Kleins und deren Familie, ebenso die zahlreich erschienene politische Prominenz, darunter den stellvertretenden Landrat Norbert Reh, Altdorfs 1. Bürgermeister Erich Odörfer, den 1. Bürgermeister von Leinburg Joachim Lang, die 2. Bürgermeister der Gemeinden Burgthann und Schwarzenbruck, Hermann Bloß und Jenny Nyenhuis, Alt-Landrat Helmut Reich und die Vorstandschaft der Sängergruppe.
Norbert Reh wies in seinen kurzen Grußworten auf den guten Zweck der Veranstaltung hin und hatte deshalb auch mehrere Briefumschläge in der Tasche, vom Landkreis und von den Gemeinden der Chöre.

Gruppenchorleiter Günther Kuhn erinnerte an den ebenso als Musiker wie als Mensch geschätzten Hans Klein, der aufgeschlossen und engagiert seine Spuren im Musikleben der Region hinterlassen hat.
Es war immer der Wunsch von Hans Klein gewesen, so Groß in ihren einführenden Worten, ein derartiges Konzert durchzuführen, leider war ihm dies zu seinen Lebzeiten nicht mehr vergönnt gewesen. In Gedenken an ihn sangen deshalb die drei Chöre, die er zu Lebzeiten geleitet hat, der Landfrauenchor, der MGV Liederkranz Rasch und der MGV Ezelsdorf, sakrale Werke. Auch die Liedertafel Altdorf, der ChorKlang Diepersdorf, der MGV Sängerlust Eismannsberg und der Gemeinschaftschor Ezelsdorf-Lindelburg-Schwarzenbach-Dörlbach bereicherten den Abend mit ihren Beiträgen.

Feierlich und stimmlich ausgewogen eröffneten die 40 Sängerinnen und Sänger der Liedertafel Altdorf unter Leitung von Renate Kaschmieder das Konzert mit dem „Sommerpsalm“ des schwedischen Dichters Carl David af Wirsén aus dem Jahr 1889 und Franz Schuberts romantischem „Im Abendrot“. Sie gaben damit die Richtung an, die die ersten sechs geistlichen Lieder nahmen: Liedgut des 19. Jahrhunderts stand auf dem Programm – im Zentrum Kompositionen von Franz Schubert.
Der MGV Ezelsdorf, Schwarzenbach-Dörlbach, Lindelburg, unter der Leitung von Hubert Gröbel, zeigte mit 50 Männerstimmen sein großes Spannungsfeld mit zwei Liedern aus der
sogenannten Deutschen Messe aus dem Jahr 1826, dem getragenen „Wohin soll ich mich wenden“ und „Heilig, heilig, heilig“.  

25 Frauen des Landfrauenchores Nürnberger Land, geleitet von Susanne Geb, führten dann musikalisch ins 20. Jahrhundert und stimmten freudenvolle Töne an mit einem strahlenden Schluss bei „Sing mit mir ein Halleluja“. Würdevoll und getragen hingegen interpretierten sie „Du großer Gott“
Damit die Männerstimmen nicht zu kurz kamen, legte sich der MGV Liederkranz Rasch unter Chorleiter Joachim Fischer mit dem Spiritual „Kum ba yah, my Lord“ mächtig ins Zeug: überzeugend kraftvoller Chorklang der 23 Sänger. Kontrolliert und sensibel sangen sie das „Vater unser“ mit einem überraschend voluminösen Ende.
Zart intonierte der ChorKlang Diepersdorf, geführt von Veronika Lasser, „Herr erbarme dich“ und erzeugte lebendig-flotte Stimmung mit „Jesus Christ you are my life” von Marco Frisina, dem Kapellmeister im Vatikan.
Für Zuversicht und versöhnliche Stimmung sorgten „Glaube, Liebe, Träume“ und „Irische Segenswünsche“ der 24 Männer des MGV Sängerlust Eismannsberg mit seinem Chorleiter Martin Pirner. Ebenso das Geborgenheit ausstrahlende Lied „Meine Zeit steht in deinen Händen des GV Vorwärts Leinburg unter Chorleiter Stanislav Mann, die mit Franz Schuberts „Schlussgesang“ aus der Deutschen Messe das feierliche Ende eines absolut überzeugenden Konzertes präsentierten.
Erika Groß bedankte sich dafür bei den Chören und dem verantwortlichen Gruppenleiter Günther Kuhn. Pfarrer Albert Börschlein entließ die Besucher dann mit einem Segen in den lauen Frühlingsabend.

/nach Erich W. Spieß – Agentur M+K /