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Waldlermesse Hersbruck

Die Aufführung der ,,Waldlermesse" ist in Hersbruck schon Tradition. In diesem Jahr erwartete das Publikum etwas ganz Besonderes: Die Sängervereinigungen von Hersbruck und Reichenschwand sangen gemeinsam, unterstützt von einer Instrumentalgruppe der Musikschule Helleken-Bielesch.
Als Einstimmung auf den vierten Adventssonntag und die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage wurde am vergangenen Samstag in der Hersbrucker Stadtkirche zum 14. Mal die „Waldlermesse" aufgeführt. Die Waldlermesse entstand aus Liedgut aus dem Bayerischen Wald und aus Altbayern, das von Ferdinand Neumaier und Eugen Hubrich in der Mitte des letzten Jahrhunderts gesammelt, neu arrangiert und teilweise neu getextet wurde.
"Dank und Verehrung, aber auch Freude und Jubel ausströmend bis zur ländlerischen Weise, in allem aber besinnlich und tiefgründig in den Ablauf einer Messe gefasst, das ist die Waldlermesse." So umschrieb der Heimatforscher, „Baumsteftenlenz" (Paul Friedl) das Werk. Und in dieser Tradition wird es auch in Hersbruck aufgeführt. Unter der musikalischen Leitung von Christine Baier und begleitet von den Worten von Dekan Dr. Werner Thiessen wird dem Publikum das Leben der Waldler näher gebracht. Ein hartes Leben ist es, fromm und gottesfürchtig sind die Menschen im Bayerischen Wald. Aber auch voller Freude über die Natur und die Landschaft zu allen Jahreszeiten, bringen sie Dank und Gottesfurcht in ihren Liedern zum Ausdruck.
Die Texte und Melodien sind einfach und genau das ist es, was die Atmosphäre der Wallermesse ausmacht. Nichts verstellt den Blick auf das schlichte Leben der Menschen, ihre Freuden, ihre Leiden und ihr tief verwurzeltes Gottvertrauen.
Ein Chorerlebnis der besonderen Art mit zwei makellosen Chören und stimmungsvoller Instrumentalbegleitung (Gitarre, Akkordeon, Bass), das vom Publikum in der Stadtkirche mit viel Applaus honoriert wurde.

"nach Hersbrucker Zeitung/sb"