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Gruppenkonzert der Sängergruppe Schwarzachtal im Hof des Eismannsberger Schlosses

MGV Sängerlust Eismannsberg 1024 x 768Das diesjährige Gruppenkonzert fand im Hof des Schlosses in Eismannsberg statt. Eine schönere Kulisse hätte es für diesen Tag nicht geben können und so bedankte sich die Gruppenvorsitzende Erika Groß herzlich bei den Schlossherren Christa und Dieter Wild für die zur Verfügungsstellung ihres Anwesens und auch beim ausrichtenden Verein, der ‘Sängerlust‘ Eismannsberg.
Als Ehrengäste konnte sie Bezirks- und Landrat Armin Kroder, den 1.Bürgermeister der Stadt Altdorf Erich Odörfer, Pfarrerin Barbara Overmann, den Vorsitzenden des Sängerkreises Hersbruck Heiner Bodendörfer und seinen Stellvertreter Werner Leykauf begrüßen.
Mit „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“, dem „Chiantilied“ und „In der Ferne“ eröffnete die ‘Sängerlust‘ Eismannsberg unter Leitung von Martin Pirner den Nachmittag. Erfreulich, dass so viele junge Sänger dem Chor angehören.f
Nach dem Grußwort von Armin Kroder durften die Zuhörer auf einen besonderen Chor gespannt sein; der Chor ‘Präludium‘, des Interkulturellen Vereins Mostik aus Deggendorf mit ihrer Dirigentin Rosa Stoller. Dieser Kontakt kam durch Pfarrer Rösch, von 2001 -2007 Pfarrer in Eismannsberg und dann einige Jahre in Deggendorf, zustande. Er selbst war unter den Gästen und erläuterte die Entstehungsgeschichte des Chores, der sich letztendlich aus der evangelischen Kirchengemeinde heraus etabliert hat und der viele Russlanddeutsche angehören. Nicht nur stimmlich überzeugten die 25 Frauen und 5 Männer, sondern sie waren auch in ihrer Tracht hübsch anzusehen.
Zu Gehör kamen die Lieder, teilweise mit Akkordeon begleitet „Eines Tages ging ein Mädchen“, „Wißt’s wo mei Hoamat is“ und „A heikle Gschicht“, die viele zum Schmunzeln brachte.
Bevor der Landfrauenchor  unter Leitung von Susanne Wittekind mit zu dem Nachmittag passenden Liedern „An diesem schönen Tag“, Im schönsten Wiesengrunde“ und „Freu dich, wenn die Sonne scheint“ den musikalischen Reigen fortsetzte überbrachte 1. Bürgermeister Odörfer die Grüße für die Stadt Altdorf.
Pfarrerin Barbara Overmann freute sich sichtlich, dass dieses Konzert in ihrer Gemeinde stattfand und verwies auf die vielfältige Bedeutung des Chorsingens.
Mit dem Madrigal „An hellen Tagen“, dem Finkenwalzer“ und „Schau diese Erde“ wusste die ‘Liedertafel‘ Altdorf unter ihrer Chorleiterin Renate Kaschmieder zu gefallen. Diese hatte auch den Text zu dem letzten Lied geschrieben, der zum Nachdenken anregen sollte. Es geht um den Reichtum der Erde, von dem genügend da ist für alle, aber auch deshalb viel von uns allen fordert, vor allem Liebe der Menschen untereinander.
In der wohlverdienten Pause konnte man sich an Kaffee und Kuchen sowie gekühlten Getränken und Bratwurstbrötchen stärken.
Mit der ‘Liedertafel‘ ging es dann auch weiter im Programm „Sommarpsalm“, „Tourdion“ und „Halleluja“ von Oshrat brachten die Zuhörer in Schwingung und die Aktiven ernteten entsprechenden Beifall.
Susanne Wittekind lenkte die Mitglieder des Landfrauenchors temperamentvoll und geschickt durch den Notenwald von „Einmal nur in unserem Leben“, „Überall auf der Welt singt man Lieder“ nach der weltberühmten Melodie von „Va pensiero“ aus Nabucco und „Lieder sind wie helles Sonnenlicht“.
Einfühlsam oder mit viel Esprit, aber immer diszipliniert, dem Charakter der Lieder entsprechend angepasst, erntete der Chor ‘Präludium‘ großen Beifall. Nicht nur als Dirigentin überzeugte `Rosa Stoller, sondern auch als Gesangssolistin. „Still ruht der See“, „Unten am Fluss“ und „Tum Balalajka“ sollten nicht die letzten Lieder dieses Chores sein, denn das begeisterte Publikum forderte eine Zugabe. Mit dem weltbekannten „Kalinka maya“ ernteten die Gäste aus Deggendorf nochmals frenetischen Beifall und alle waren sich einig, das sollte nicht das letzte Zusammentreffen gewesen sein.
Die letzten Lieder gehörten der ‘Sängerlust‘ Eismannsberg, die sich ihrerseits mit „Froher Sang beim Becherklang“, „Heimweh“ und „Das Zauberwort-Auld Lang Syne“ verabschiedeten. Damit endete ein wundervoller musikalischer Nachmittag.
/ nach Bericht der Sängergruppe Schwarzachtal – Erika Groß /