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91 und kein bisschen leise

Sängergruppe Albachtal 1024 x 768Sängergruppe Albachtal lud mit buntemGesangverein Alfeld 1852 1024 x 768 Chorprogramm zum „Tag des Liedes“
Der schönen Tradition, alljährlich einen „Tag des Liedes“ zu veranstalten, fühlen sich viele Chöre verbunden - so auch die „Sängergruppe Albachtal". Sie ist stolze 91 Jahre alt und hat fünf Mitgliedschöre aus vier Ortschaften. Gastgeber für das gemeinschaftsfördernde Ereignis war diesmal der „Liederkranz Alfeld“.
Wo sonst das Blech auf Rädern parkt, verwandelten Biergarnituren und Sonnenschirme den Platz in einen einladenden Open-Air-Konzertsaal. Bei schönstem Wetter und vor reichlich vorhandenem aufmerksamem Publikum nutzte jeder Chor die Gelegenheit, persönliches Profil und individuelle Stärken zu zeigen.
Liederkranz Alfeld 1024 x 768Zunächst begrüßte der Vorsitzende der Sängergruppe, Gerd Rösel, die Gäste, die Sänger samt Chorleitern und die politische Prominenz, während sich die kleine Hundertschaft des Gruppenchores formierte, um unter der Leitung von Ulrike Bauer das Programm mit der Fränkischen Nationalhymne „Wohlauf, die Luft ist frischLiedertafel Kainsbach 1024 x 768 und rein“ zu eröffnen sowie den Jäger gemächlich um seinen Weiher zu „treiben“.
Dann erklomm der Liederkranz Alfeld als erster die Bühne und brachte unter gleicher Leitung witzig vertonten Smalltalk zu Gehör, holte die „Zuckerpuppe“ aus dem Ramsey-Archiv und widmete sich ausführlich dem Frosch im Halse. Der MGV Schwend, in Union mit den Sängerfreunden aus Kastl, gab sich traditionell mit einem Heimatgruß, der Aufforderung „Wohlauf mit hellem Singen“, dem gefühlvoll verklärten „Elternhaus“ und „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ (manch einem vom Mainzer Karneval bekannt). Die Leitung hatte Franz König.
Der Sängerbund Thalheim unter Josef Segerer hatte mit dem „Platz an der Sonne“ und dem „Loch im Portemonnaie" Alltagsphilosophie im Gepäck, konnte aber auch erhaben von der „Freiheit, die ich meine“ singen.
Bürgermeister Karl-Heinz Niebler gab der Veranstaltung mit einem Grußwort zusätzliches Gewicht, dann trat der zweite Alfelder Männerchor, der Gesangverein 1852, unter Roland Nitzbon mit klassischem Programm auf. Prachts „Morgenrot“, Kreutzers „Schon die Abendglocken klangen“ und Mozarts „Gestörtes Ständchen“ boten Gelegenheit zu bemerkenswerter Klangentfaltung.
Sängerbund Thalheim 1024 x 768Die LiedertafMGV Schwend Kastl 1024 x 768el Kainsbach mit Leiter Robert Merkel zeigte deutlichen Sinn für Dynamik mit „Morgenruf“, „Tage wie diese“ und Hubert von Goiserns Dauerbrenner „Heast as net“. Einen Extra-Punkt verdiente sich Martin Wahl am E-Piano.
Ein Schlusswort des Liederkranz-Vorsitzenden Christian Walz und „Was kann schöner sein“ sowie „Wochenend und Sonnenschein“, gesungen vom großen Gruppenchor, beendeten einen atmosphärischen Sonntagnachmittag, dessen Gelingen nicht nur den Sängern, sondern auch einer großen Zahl dienender Helfer/innen zu verdanken war.

SUSANNE PFLAUMER