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Die Fränkische Weihnacht

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Die Fränkische Weihnacht in der Stadtkirche Hersbruck. Hermann Hopfengärtner freute sich über die große Zuhörerschar, die trotz Schmuddelwetter den Weg ins Gotteshaus fanden. In seiner wohltuend kurzen aber dennoch spürbar herzlichen Begrüßung dankte er den Mitwirkenden und auch Dekan Dr. Werner Thiessen für die Bereitstellung des Kirchenraumes. Gesprochen wurde die Weihnachtsgeschichte von Carsten Zeschky der in Schäferkleidung im Altarraum saß und in einigen Passagen im Zwiegespräch von Mitgliedern des Flötenkreises in seiner Erzählung unterstützt wurde. In einem „Hörgenuss auf Fränkisch“ erzählte dann im chronologischen Verlauf Carsten Zeschky vom Befehl des Kaiser Augustus, dem Weg nach Bethlehem, der Herbergssuche, den Wahrnehmungen der Hirten und deren Besuch des neugeborenen Heilandes in der Krippe zu Bethlehem. Auch wenn der Erzähler kein echter Hirte war – Unbestätigten Gerüchten zufolge soll er lediglich bei der Michelmühlkirwa schäferisch tätig gewesen sein – und in seiner Erzählung einige flapsige Anmerkungen machte, war doch der tiefe Kern der Weihnachtsbotschaft stets präsent und spürbar. Anrührend, sehr wohltuend und auf hohem Niveau trugen in den Erzählpausen die vereinigten Männerchöre Sängerbund Ellenbach und Sängervereinigung Hersbruck ( Leitung Jeanne Vogt und Christine Grießhammer), die Gruppe Feierahmd (Cornelia Renner), und der Flötenkreis der Selnecker-Kantorei (Karl Schmidt) zur weihnachtlichen Stimmung bei und strahlten viel Freude aus. Dem Dank des Dekans in seinem Schlusswort schlossen sich die Besucher mit viel Applaus für die Ausführenden an. Das von allen Chören und dem Publikum gemeinsam gesungene „Stille Nacht, Heilige Nacht“ beschloss eine dieses Jahr schon zum 12. Mal durchgeführte, stimmungsvolle weihnachtliche Darbietung in der Stadtkirche.

HZ - Helmut Neitz