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Unvollendet - Vollendet

CGS Chor mit Solisten DSC0799 1024 x 768Nach einer sehr bewegenden Reise der Chorgemeinschaft Schwaig nach Frankreich aus Anlass des Gedenkens zum „100-jährigen Ende des 1. Weltkrieges“ zu ihrem Partnerchor „Choeur Régional de la Vézère“ und zwei denkwürdige gemeinsame Konzerte in Uzerche, gab es im Herbst dieses Jahres noch einen weiteren Höhepunkt:
Das Konzert „Unvollendet – Vollendet“ in der St. Paulskirche in Schwaig zusammen mit dem Fürther Kammerorchester und namhaften Vokalsolisten der Region.
 
Zur Aufführung gelangten die 7. Symphonie in h-Moll („Die Unvollendete“) von Franz Schubert und das Requiem in d-Moll KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart. In der Lokalpresse fand dieses Konzert unter der Titelzeile „Ein vollendeter klassischer Abend in Schwaig“ breite Resonanz.
Schuberts Symphonie wurde dirigiert von Horst Günter Lott. „Sein 40-köpfiges Kammerorchester zeigte …auch eine reife Leistung, eine passgenaue Umsetzung der sensiblen Begegnungen von liedhaften Elementen mit dramatischen Motiven…und lieferte spürbar starke Kontraste, gleichzeitig aber immer wohl dosierte Übergänge. Am Ende des zweiten Satzes hinterließ die stets kontrollierte, oft elegische Stimmung keinen Zweifel übrig: einfach vollkommen.“(Zitat Pegnitz-Zeitung vom 20.11.18).
 
Die musikalische Leitung von Mozarts Requiem lag in Händen des Chorleiters Wolfram Wittekind. Die Chorgemeinschaft Schwaig – verstärkt durch Projektsänger – und Fürther Kammerorchester „meisterten die unterschiedlichen Ansätze Mozarts anscheinend spielend: auf der einen Seite der tiefe Glaube an die Erlösung, andererseits die Angst, am Ende als Sünder vor dem Weltenrichter zu stehen. …Die vier Solostimmen…kamen vom kraftvollen Sopran Monika Teepes, Renate
Kaschmieders weichem Alt, dem klaren Tenor Ruihang Suns und dem druckvollen Bass von Jens Waldig…Die Herausforderung…setzten Chor und Orchester sehr respektabel um….Die ausgewogen intonierten Chorstimmen steigerten sich beeindruckend intensiv und dramatisch am Schluss des ‚Agnus Dei’ und ließen am Ende beim ‚Lux aeterna’ keinen Zweifel – das war der musikalische Schritt Mozarts in die Ewigkeit“ (Zitat Pegnitz-Zeitung vom 20.11.2018).
 
Begeisterter Beifall der die Kirche bis auf den letzten Platz und drüber hinaus füllenden Konzertbesucher war ein verdienter Lohn für alle Mühen der Vorbereitung auf dieses hoch anspruchsvolle Konzert der Chorgemeinschaft Schwaig und des Fürther Kammerorchesters.
Man darf auf das nächste gemeinsame Unternehmen am 11. Mai 2019 in Schwaig in der Hans-Simon-Halle unter dem Thema „Die Operette lebt – von der Operette zum Musical“ gespannt sein. (hgl)

Foto I. Flego