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Operettenarien und Evergreens

MGV HartmannshofVon Klassik über Operette bis zu Evergreens reichte das bunte Programm beim Musikabend das der gemischte Chor des MGV Hartmannshof, der MGV Pommelsbrunn sowie die Musiker-Familie Lauffer-Königer aus Eschenbach in der Sängerhalle in Hartmannshof darboten.
Schon der Start war vielversprechend, denn nach dem „Grüß Gott“ durch Vorsitzenden Horst Volkert setzte der Männerchor mit dem MGV Pommelsbrunn„Gefangenenchor“ aus Nabucco von Verdi einen ersten Höhepunkt. Einhard Lauffer-Königer dirigierte durch das eindringlich-stürmische Vorspiel, begleitet am Klavier von Ute Königer.
Nostalgisch wurde es durch den gemischten Chors unter der Leitung von Birgit Rösch und den perlenden Pianoklängen von Manfred Süß.
Eine schöne Abwechslung war das Duett von Katharina Königer, Sopran, und Altistin Birgit Rösch. Sie sangen ein einfühlsames Liebeslied aus einem Liederzyklus von Felix Mendelsohn-Bartholdy.
In die jüngere Vergangenheit versetzte der gemischte Chor seine Zuhörer mit einem schwungvollen Udo-Jürgens-Medley. Mit unvergesslichen Evergreens wie dem Schlager vom „Wochenend und Sonnenschein“ und einem Freddy-Quinn-Rückblick mit dem Titel „Schön war die Zeit“.
Der Männerchor setzte diese Richtung mit dem „Weißen Flieder“ und der fröhlichen „Zigeunerhochzeit“ fort. Hier griff der Dirigent zur Violine und untermalte die Weise mit einer typischen temperamentvollen Improvisation. Nun traten nochmals die beiden Damen zum Duett mit weiteren Liedern über Frühlingserwartung voller tänzerischer Zuversicht vor ihr Publikum.MGV Hartmannshof Solistinnen Der Höhepunkt, wie es später Volkert bezeichnete, folgte mit den Soloauftritten der jungen Sopranistin Katharina Königer. Die Operettenarie „Kaiser meiner Seele“ und das „Vilja-Lied“ ließ sie mit Inbrunst und voller Stimme auch in den höchsten Tonlagen durch den Saal erschallen. Die stehenden Ovationen wollten kein Ende nehmen.
Mit dem Abschiedslied „Dankeschön und auf Wiedersehn“ beendete der MGV-Hartmannshof die gelungene Veranstaltung.

/ nach Hersbrucker Zeitung vom 25. April  2018  - Franz Müller /