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Besinnlich den Advent herbeigesungen

2017 Weihnachtssingen im Markgrafensaal 1024 x 768Musik- und Gesangvereine aus Hohenstadt stimmten mit ihrem traditionellen Weihnachtssingen im Markgrafensaal auf die Advents- und Weihnachtszeit besinnlich ein. Die musikalische Leitung teilten sich Wolfgang Pöhner, Nina Lindner und Conny Renner, Ingrid Leykauf und Susanne Pflaumer.
Pfarrer Georg Pilhofer moderierte den Abend und erinnerte an die Freude auf dem Weg zum Fest: "Von den Kindern lernen wir die Vorfreude, und als Erwachsene freuen wir uns, dass Jesus Mensch geworden ist."
Der mit vielen Jungbläsern besetzte Posaunenchor unter Ingrid Leykauf bestach durch saubere Intonation und eine hohe Bläserkultur bei seinen klangvollen Vorträgen, darunter auch moderne Weisen und Choräle. Herausragend: "Tragt in die Welt nun ein Licht", eine Melodie von Richard Weih, dem früheren Leiter des Bläserchors.
Heimelige Stimmung in der "staden Zeit" zauberte die Gruppe "Feierahmd". Menuette, stade Landler und Weihnachtsweisen der "Heiligen Nacht" aus dem Mühlviertel von Salzburg ließen die Zuhörer andächtig lauschen. Gemeinsam gesungene Choräle, von Posaunisten begleitet, unterstrichen das weihnachtliche Flair.
Der Singkreis, der St. Wolfgang Chor und der Gesangverein gestalteten ausgewogen und empfindsam vielseitige Weihnachtslieder mit exakten Einsätzen. Mehrstimmige Lieder aus europäischen Ländern gerieten zum Höhepunkt der Sangeskunst. Markante Bässe ließen die Synkopen hervortreten.
Geheimnisvoll erklang eine "orientalische Karawane" nach Alexander Borodin in ostinatem Rhythmus, feinsinnig musiziert von den jüngsten Geigenspielern, den "Mozartkugeln".
Die Solisten Daniela Kohl-Czertzick (Sopran), Martina Wollin (Alt) und Wolfgang Pöhner (Bass) bildeten ein liebliches Terzett bei "Dormi Jesu dolcissime", sowie beim "Quembas", das von Cello (Conny Schemainda) und Continuo-Cembalo (Susanne Pflaumer) begleitet wurde. Aus dem voll besetzten Markgrafensaal gab es anerkennenden Beifall für ein wunderbares Adventskonzert.
/ nach Hersbrucker Zeitung vom 06. Dezember 2017 - Alfred Eichhorn /