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Gastkonzert des Projektchores des Sängerkreises Hersbruck

MGVSKH 20171015 191655 1024 x 768Einen Donau-Projektchor bildete der Sängerkreis Hersbruck unter Leitung des Kreischorleiters Thomas Witschel. Am Sonntag gastierte er in Auerbach und so gelangte nun auch in Auerbach sein musikalisches Programm zur Aufführung. Seitens des Sängerkreises besuchte der Sängerkreisvorsitzende Heinrich Bodendörfer das Konzert und die Geschäftsführerin Elisabeth Hensel sang selbst mit als Mitglied des  Donau-Projektchores.
Das gemeinsame Konzert des Projektchores und des gastgebenden MGV Auerbach fand Beachtung durch Vertreter der Kirche, der Kommunalpolitik, der Schulen und der Gesangsvereine und Chöre.

Intensive Proben des Projektchors fanden in den letzten Monaten statt. Eine Konzert Donaukreuzfahrt auf der MS Amethyst startete in Passau, führte über Wien bis Budapest und hatte ihre Höhepunkte in Aufführungen im Wiener Stephansdom, mit einem Konzert in Budapest, im Dom von Esztergom und im Kloster Melk durch die Mitgestaltung der Sonntagsmesse. Es kam die „Missa Quattuordecim Auxiliatorum“ – die Vierzehnheiligen-Messe zur Aufführung. Der Komponist dieser Messe ist Dr. Gerald Fink aus Herzogenaurach.
Vom MGV Auerbach wirkten Monika und Richard Rupprecht, sowie Gabi Wölfel und der Vorsitzende Hans Steger im Projektchor mit. Bereichert wurde das Konzert in Auerbach durch Beiträge des Gemischten Chors des MGV 1884 Auerbach e.V., der ebenfalls dem Sängerkreis Hersbruck zugeordnet ist. In der Helmut-Ott-Halle boten beide Chöre nun einen abwechslungsreichen Liederabend mit Werken verschiedener Musikepochen und Gattungen. Der Gemischte Chor Auerbach sang unter der Leitung  von Chorleiter Markus Weber seine Lieder als Schlussakkord vor der Pause und zum Auftakt nach der Pause.
Der Donau-Projektchor Hersbruck bot zunächst einen Teil mit geistlichem Liedgut  von Camille Saint Saens (1835 -1921), Wolfgang Menschick (1937-2010), einem Eichstätter Kirchenmusiker,  und ein Stück aus dem „Elias“ von Felix Mendelssohn  Bartholdy (1809-1847) in der Bearbeitung seines Zeitgenossen von Klaus Knigge. Ein Liederreigen mit weltlichen Chorsätzen gesungen vom Gemischten Chor des MGV Auerbach schloss sich an. Noch vor der Pause sangen die Auerbacher Frauen und Männer vom fröhlichen Klang der Lieder, vom morgendlichen Erwachen der schönen Vögelein, von einem Mädchen mit blauen Augen und würdigte so die Komponisten Max Reger (1873-1916), wie auch Friedrich Silcher (1789-1860) mit dem Volkslied „Nun leb wohl du kleine Gasse“
Mit dem bekannten schwedischen Volkslied „Zum Tanze da geht ein Mädchen“ im Satz von Hermannjosef Rübben, der im März dieses Jahres im Alter von 89 Jahren verstarb, kam der MGV-Chor aus der Pause zurück. Rübben hat den Männerchor Bayer Leverkusen weit über die Grenzen der Chemiestadt bekannt gemacht. Unter seiner künstlerischen Leitung hat der Chor ab 1965 nicht nur zahlreiche Auftritte in Leverkusen und Köln absolviert, sondern auch Konzertreisen in ferne Länder veranstaltet. 1994 ging Rübben in den Ruhestand und überreichte den Taktstock an Ulrich Jung, der den Chor bis heute leitet.
Eine Bearbeitung des Hits „Barbara Ann“ von den Beach Boys“ von Markus Weber folgte. Bei „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern in einer Bearbeitung von Ludwig Maierhofer verlieh die MGV-Sängerin Katharina Kohl mit ihrem Akkordeon dem Lied den beliebten klanglichen Gesamteindruck des Alpenrock-Hits.
Der Projektchor setzte das Chorkonzert mit einer bunten Reihe von bekannten Volksliedern aus verschiedenen Regionen Deutschlands fort. Die Zuhörer wurden dabei mit „Wohlauf die Luft geht frisch und rein“ ins Land der Franken geführt Land und machten mit „Als wir jüngst in RegensburgSKH 1 20171015 175719 1024 x 768 waren“ eine Reise in die Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz. Bekannte und beliebte Weisen wie „Muss i denn zum Städele n‘aus“, „Die Gedanken sind frei“, „Kein Feuer, keine Kohle“ oder „Es klappert die Mühle“ in der Fassung von Werner Jung-Faber folgten. Zum schwäbischen Volkslied „Wenn alle Brünnlein fließen“ versammelten sich die beiden Chöre für einen fulminanten Svchlussakkord auf der Bühne.  - nach Karl Schwemmer -

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