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Liedertafel Kainsbach feiert 125-Jähriges und "Tag des Liedes"

Dicht gedrängt saßen in und vor der Kratzersch2017 Kainsbach Jubelchor 2 Keune Akteure und Zuhörer bei besten Wetterbedingungen. Der Männergesangverein 1892 Liedertafel Kainsbach hatte für seine 125-Jahrfeier viele befreundete Chöre eingeladen.
Bereits am Samstag spielte im Rahmen des Festprogrammes die Band „wissma.net“. Am Sonntagmorgen ging es weiter mit einem feierlichen Gottesdienst, gefolgt von abwechslungsreichen Liedvorträgen der geladenen Chöre.
Die Chöre sorgten durch die Auswahl ihrer Beiträge für eine große Bandbreite. Den tongewaltigen Auftakt übernahm der Posaunenchor Kainsbach-Schupf unter der Leitung von Jürgen Vogel, ganz treffend mit der „Eröffnungs-Suite“.
Der Vorsitzende der Sängergruppe Albachtal, Gerd Rösel, begrüßte die Zuhörer. Den Wunsch nach Nachwuchssängern in allen Chören, gab er den Besuchern mit auf den Weg. Danach stimmte die Sängergruppe Albachtal stimmgewaltig und harmonisch auf die Maienzeit ein. Das Dirigat übernahm Josef Segerer, der auch den Thalheimer Chor dirigierte.
Happurgs Bürgermeister Bernd Bogner lobte in seiner Rede die Beständigkeit des Jubiläumschores, hielt kurz Rückschau auf Entstehung und Tradition und wünschte dem engagierten Verein, dass sie noch lange Freude an ihrem Hobby haben mögen und weiterhin auf solch hohem Niveau singen können.
Der Männergesangverein Sängerbund Thalheim 1878 stimmte mit schönem und ausgewogenem Chorklang auf den Frühling ein. Anschließend trat der Gesangverein 1852 Alfeld unter dem Dirigat von Susanne Pflaumer in Aktion. Der lebendige Vortrag nahm mit lautmalenden Passagen die Zuhörer mit ins Geschehen.
Der Singkreis Kainsbach, ein gemischter Chor, unterhielt die Zuhörer mit schwungvollen und frischen Vorträgen von Hubert von Goisern und Reinhard Fendrich. Extra für den Jubiläums-Männer-Chor hatten sie das Lied „Macho, Macho“ eingeübt, verriet Chorleiterin Kathrin Heidner augenzwinkernd.
Der MGV Victoria Happurg unter Ralf-W. Münster unterhielt mit drei Liedvorträgen, wobei der „Blankenstein Husar“ durch Dynamik und Frische besonders für aufmerksame Zuhörer sorgte. Weiter ging es mit dem Männergesangverein 1914 Schwend-Kastl unter dem Dirigat von Wolfgang Herdegen, der mit ausgewogenem Chorklang überzeugte. Für „Völkerverständigung“ sorgte der Liederkranz Alfeld unter Ulrike Bauer, denn die harmonischen Vorträge kamen in drei verschiedenen Dialekten daher.
Dann war endlich für den Jubelchor die Zeit des Auftrittes gekommen. Unter ihrem Dirigenten Robert Merkl, interpretierte eine große Sängerschar mit frischem Klang und guter Ausgewogenheit drei Stücke. Passender hätte der erste Vortrag „Und wieder blühet die Linde“ nicht sein können, denn die Veranstaltung fand auf dem Gelände des Gasthauses „Zur Linde“ statt. Der Posaunenchor Kainsbach-Schupf intonierte anschließend „Über den Wolken“ und „Geh aus mein Herz und suche Freud“. 2017 Kainsbach Helmut Kratzer Vorstand K
Die Schlussworte gehörten dem Vorsitzenden des Jubelvereins, Helmut Kratzer. Er dankte allen Beteiligten und Helfern für die gelungene Mitgestaltung des Jubiläums.
Den Abschluss des offiziellen Teiles bildeten noch einmal zwei Vorträge der großen Sängergruppe aus dem Albachtal. Danach sorgten die Kainsbacher Musiker „Herzblatt“ für weitere gute Unterhaltung. Und für die Verköstigung war ohnehin durchgängig bestens gesorgt.

/ nach Hersbrucker Zeitung vom 25/28. Mai 2017 – Marita Münster /