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"Wo man singt, da lasst Euch nieder" Buntes Konzert des MGV ‘Liederkranz 1909‘ Ezelsdorf

Zu einem bunten Konzert unter dem Motto „Wo man singt, da lasst Euch nieder“ hatte der MGV Liederkranz 1909 Ezelsdorf in die Aula der Grundschule Ezelsdorf eingeladen. In dem vollbesetzten Saal konnte der Vorstand des MGV Ezelsdorf Günter Pölloth auch die Ehrengäste, den 2. Bürgermeister der  Gemeinde Hermann Bloß, den Pfarrer der katholischen Kirche Postbauer-Heng Markus Fiedler, die Leiterin der Goldhut-Grundschule Ezelsdorf Gertrud Wetzel, den 2. Vorsitzenden des Sängerkreises Hersbruck Werner Leykauf, und die 1. Vorsitzende der Sängergruppe Schwarzachtal, Erika Groß, begrüßen.

Günter Pölloth dankte der Gemeinde und der Sparkasse Burgthann für die große Unterstützung, allen Mitwirkenden und Helfern für ihr Engagement und besonders allen Gästen für ihr Kommen und übergab dann die Moderation an den 2. Vorstand des MGV Ezelsdorf Martin Bauer. Martin Bauer führte anschließend gewohnt souverän und mit viel Elan durch das Programm. Den Auftakt des Konzertes machte der gastgebende Verein mit einem Foxtrott aus dem Film „Sophienlund“, „Mit Musik geht alles besser“, schwungvoll vorgetragen, und begleitet von Christian Jung am Klavier. Die Gesamtleitung des Konzertes lag in den Händen von Hubert Gröbel. Als Chorleiter sowohl des MGV Schwarzenbach als auch des MGV Ezelsdorf sorgte er für die Auswahl, Einstudierung bzw. Auffrischung
der Beiträge. Hubert Gröbel hat Sologesang in München und Nürnberg studiert und war u.a. Preisträger diverser Wettbewerbe, hatte Opernengagements und Konzerte im In- und Ausland.

Solistische Höhepunkte
Den ersten Höhepunkt brachten gleich die Solisten des Konzertes, begleitet von Christian Jung am Klavier. Hubert Gröbel begann mit einem Solo
„Ein Mädchen oder Weibchen“ aus der Zauberflöte von W.A. Mozart, bestechend dargeboten. Agnes Hahn-Pauz und Hubert Gröbel folgten mit dem Duett „Pa-Pa“ aus der Zauberflöte. Abgeschlossen wurde dieser Opernteil von Agnes Hahn-Pauz mit dem Solo „Wir armen, armen Mädchen“ aus Waffenschmied von A. Lorzing, ausdrucksvoll vorgetragen. Die drei Solisten präsentierten sich harmonisch als ein Team und zeigten hohe
Professionalität. Agnes Hahn-Pauz und Christian Jung haben am Meistersingerkonservatorium in Nürnberg studiert, sind beide freiberufliche Musiker und haben schon viele Auszeichnungen erhalten.
Was man aus einem großen Chor rausholen kann, zeigten die beiden Männerchöre aus Schwarzenbach und Ezelsdorf unter der Leitung von Hubert Gröbel. Gemeinsam mit gewaltigem Stimmwerk und unter die Haut gehendem Text wurde der Chor der Gefangenen aus der Oper Nabucco von Giuseppe Verdi zu Gehör gebracht. Als Kontrast folgte ebenfalls
gemeinsam das bekannte Volkslied „Am Brunnen vor dem Tore“ von Franz Schubert. Begeistert applaudierte das Publikum auch bei der „Legende von den 12 Räubern“, eine Russische Volksweise, gesungen vom MGV Ezelsdorf mit Hubert Gröbel als Solist sowie bei den Volksliedern „Abendruh“, „Heimat“ und „Montagna del Fuego“ gesungen vom MGV Schwarzenbach. Nach der Pause marschierten die Ezelsdorfer Sänger auf und brachten
mit sonoren Stimmen ein Medley aus dem Dschungelbuch von Terry Gilkyson zur Aufführung und sorgten so für gute Laune. Herausragend in diesem Konzert waren auch das Solo von Hubert Gröbel mit „Ol‘ Man River“ aus „Showboat“, das Duett „Nun bist du geborgen“ aus „Phantom der Oper“ mit Agnes Hahn-Pauz und Hubert Gröbel, sowie das Solo „Ich hätt getanzt heut Nacht“ aus „My fair Lady“ mit Agnes Hahn-Pauz. Riesen Beifall war der Lohn.

Weit, weit weg
Der MGV Schwarzenbach glänzte mit den bekannten Schlagern „Ich wollt nie erwachsen sein“ von Peter Maffay und „Fürstenfeld“ von STS J.
Jandrisits. Ein weiteres Highlight war dann noch „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern, gesungen von beiden Chören gemeinsam. Das Publikum war begeistert und dankte mit tosendem Applaus. Mit der urigen Volksweise aus Altbayern „Der Tubakl“ klang das Konzert harmonisch aus, und die Mitwirkenden verabschiedeten sich gemeinsam mit der
Zugabe “So ein Tag, so wunderschön wie heute... .“

Der Bote – Zeitungsbericht vom 05. Oktober 2016